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Eine Initiative nach einer Idee
von Marianne Grimmenstein

Frage & Antwort

Kann man dieses Projekt so verstehen, dass Sie unsere Parteien-basierte-Demokratie grundsätzlich verändern wollen. Wenn ja - in welche Richtung?
Annette Lübbers,
November 2016

Marianne Grimmenstein:
Nie zuvor sah sich die Menschheit mit der realen Möglichkeit ihres totalen Aussterbens konfrontiert. Der inzwischen selbstverständliche Raubbau an der Erde wird auch uns vernichten. Das dürfen wir nicht als selbstverständlich hinnehmen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen mehr Verantwortung übernehmen.

Die so genannten westlichen Länder haben nur überzeugende Technologie, doch keine überzeugenden Sozial- und Demokratie-Entwürfe anzubieten. Die moderne Demokratie ist menschengeschichtlich so jung, dass sie bis heute nicht als etwas Fertiges gelten kann. Wir müssen die Demokratie weiterentwickeln.

Magnus Rembold:
Wir wollen die Parteien-Demokratie weiterentwickeln und in die Zukunft bringen. Zur Zeit wenden sich die Menschen von den Parteien ab (siehe Mitgliederschwund bei den Volksparteien), weil die Parteien aus sich selbst nicht zur Weiterentwicklung fähig sind. Sie sind Machtinstrumente für einen Elitenzirkel der Parteiführungen, die ihr Fussvolk über den Fraktionszwang steuert.

Wir wollen die Menschen wieder stärker an Sachentscheidungen beteiligen und sie damit zurück in die Verantwortung holen. Die Politik eines Landes sollte sich doch am Wohl der Menschen im Land ausrichten und was da das "Wohl" ist, wissen die Menschen meist besser selbst - besser, als Parteiführungen.

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