Eine Initiative nach einer Idee
von Marianne Grimmenstein

Neuigkeit

Frei
03.02.2017
Eine Stellungnahme zur Kooperation

Ich bekommt immer wieder Zuschriften mit Wünschen, die an mich gestellt werden und mit Gedanken zu denen ich mich positionieren soll. Um ein paar dieser Aspekte für alle zu erklären, habe ich diese Stellungnahme verfasst.

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative „Bürgerkandidaten“,

verschiedene Forderungen werden öfters an mich gerichtet. Mit diesem Schreiben möchte ich für alle Unterstützer und Unterstützerinnen meinen Stadtpunkt zu verschiedenen Punkten klarstellen, um einige unbegründete Erwartungen an mich auszuräumen.

Die erste, wichtigste Forderung an mich ist immer wieder, ich sollte eine neue Partei mit gutem Programm gründen. Dieser Forderung werde ich deshalb nicht nachkommen, weil wir schon viele Parteien mit gutem Programm haben. Es gibt mehrere Parteien in Deutschland, die von Lobbyisten und Korruption bisher nicht betroffen sind. Man sollte diese Parteien nach den eigenen Vorstellungen und Kräften auf jeden Fall unterstützen. Ich kritisiere die etablierten Parteien, weil sie starr, verkrustet und wenig demokratisch sind. Ich befürworte jedoch eine mögliche Kooperation und gegenseitige Unterstützung zwischen der Initiative „Bürgerkandidaten“ und nicht-etablierten Parteien und Wählergemeinschaften, in denen man gute Ideen und Leute mit dem Bezug zur Sache und den Bürgern findet.

Die nächste, wichtige Forderung an mich ist, dass die Initiative „Bürgerkandidaten“ mit Parteien nicht in Berührung kommen darf. Es gibt mehrere Gründe, warum die Erfüllung dieser Forderung unter den heutigen Strukturen nicht funktionieren kann. Nach dem Bundeswahlgesetz kann jede/r Bürger/in sich mit oder ohne Parteimitgliedschaft mit 200 Unterstützungsunterschriften auf dem Wahlzettel für den Bundestag bewerben. Auch jedes Parteimitglied kann diesen Weg beschreiten. Wenn ein Parteimitglied das tut, ist es quasi schon ein parteiunabhängiger Direktkandidat, denn die Partei unterstützt seine Kandidatur überhaupt nicht. Um diese Möglichkeit zur Kandidatur zu nutzen, braucht diese Person nicht aus ihrer Partei auszutreten. Es lässt sich mit keinem Mittel verhindern, dass auch einige Parteimitglieder diesen Verfahrensweg nutzen werden.

Wir haben zurzeit ein starkes Parteisystem. Wir können neue Strukturen in unserer Gesellschaft nur durch eine breite Kooperation und nicht durch Spaltung oder Ausgrenzung schaffen. Meine Aufgabe sehe ich in der Förderung der breiten Kooperation in unserer Gesellschaft. Hetzkampagnen und Ausgrenzungen trage ich nicht mit. Selbstverständlich toleriere ich auch nicht Verstöße gegen das Grundgesetz, extreme Ideen und Aufrufe zur Gewalt.

Wir wollen gemeinsam Ideen verwirklichen und nicht blockieren. Nur gemeinsam können wir gegen Armut, Hunger und Umweltzerstörung vorgehen. Es tut mir Leid, aber wir sitzen alle in einem Boot, mit und ohne Parteimitgliedschaft. Das heißt: wir gehen auch gemeinsam unter.

Wir stehen vor Herkulesaufgaben. Eine Spaltung der Gesellschaft bringt uns nicht mehr weiter. Es ist eine breite Kooperation gefragt. Es wird höchste Zeit, alle visionären und konstruktiven Kräfte dieses Landes zur Zusammenarbeit zu bündeln.

Packen wir’s an! Ihre Ideen und Hilfe zur Kooperation sind gefragt. Wenn Sie sich einbringen wollen, machen Sie uns darauf aufmerksam

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

Mit herzlichen Grüßen Marianne Grimmenstein

von Marianne Grimmenstein
11 Kommentare
  • Liebe Frau Grimmenstein,

    Man sollte diese Parteien nach den eigenen Vorstellungen und Kräften auf jeden Fall unterstützen. Ich kritisiere die etablierten Parteien, weil sie starr, verkrustet und wenig demokratisch sind. Ich befürworte jedoch eine mögliche Kooperation und gegenseitige Unterstützung zwischen der Initiative „Bürgerkandidaten“ und nicht-etablierten Parteien und Wählergemeinschaften, in denen man gute Ideen und Leute mit dem Bezug zur Sache und den Bürgern findet.

    Das sehe ich auch so.

    Nach dem Bundeswahlgesetz kann jede/r Bürger/in sich mit oder ohne Parteimitgliedschaft mit 200 Unterstützungsunterschriften auf dem Wahlzettel für den Bundestag bewerben.

    Ihre und meine Aufgabe sehe ich darin, darauf hinzuwirken, dass es in jedem Wahlkreis möglichst nur einen einzigen von den etablierten Parteien unabhängigen Direktkandidaten auf dem Wahlzettel gibt.

    Wir haben zurzeit ein starkes Parteisystem. Wir können neue Strukturen in unserer Gesellschaft nur durch eine breite Kooperation und nicht durch Spaltung oder Ausgrenzung schaffen.

    Das sehe ich auch so. Zur Kooperation und zur intensiven Verankerung unserer gemeinsamen Direktkandidaten in der Zivilgesellschaft habe ich hier ein paar Gedanken aufgeschrieben:

    https://www.facebook.com/groups/vereinigte.direktkandidaten/permalink/1268976619838108/

    Meine Aufgabe sehe ich in der Förderung der breiten Kooperation in unserer Gesellschaft.

    Darin sehe ich auch meine Aufgabe.

    Wir wollen gemeinsam Ideen verwirklichen und nicht blockieren. Nur gemeinsam können wir gegen Armut, Hunger und Umweltzerstörung vorgehen.

    Das sehe ich auch so.

    Es tut mir Leid, aber wir sitzen alle in einem Boot, mit und ohne Parteimitgliedschaft. Das heißt: wir gehen auch gemeinsam unter.

    Dazu finden Sie von mir hier ein „Bild“:

    http://www.querdenkerforum.de/forum/showthread.php?tid=5293

    Wir stehen vor Herkulesaufgaben. Eine Spaltung der Gesellschaft bringt uns nicht mehr weiter. Es ist eine breite Kooperation gefragt. Es wird höchste Zeit, alle visionären und konstruktiven Kräfte dieses Landes zur Zusammenarbeit zu bündeln.

    Das sehe ich auch so.

    Herzliche Grüße

    Helmut Krause

    Helmut Krause
    24.03.2017 19:05 Uhr
  • Liebe Frau Grimmenstein,

    Man sollte diese Parteien nach den eigenen Vorstellungen und Kräften auf jeden Fall unterstützen. Ich kritisiere die etablierten Parteien, weil sie starr, verkrustet und wenig demokratisch sind. Ich befürworte jedoch eine mögliche Kooperation und gegenseitige Unterstützung zwischen der Initiative „Bürgerkandidaten“ und nicht-etablierten Parteien und Wählergemeinschaften, in denen man gute Ideen und Leute mit dem Bezug zur Sache und den Bürgern findet.

    Das sehe ich auch so.

    Nach dem Bundeswahlgesetz kann jede/r Bürger/in sich mit oder ohne Parteimitgliedschaft mit 200 Unterstützungsunterschriften auf dem Wahlzettel für den Bundestag bewerben.

    Ihre und meine Aufgabe sehe ich darin, darauf hinzuwirken, dass es in jedem Wahlkreis möglichst nur einen einzigen von den etablierten Parteien unabhängigen Direktkandidaten auf dem Wahlzettel gibt.

    Wir haben zurzeit ein starkes Parteisystem. Wir können neue Strukturen in unserer Gesellschaft nur durch eine breite Kooperation und nicht durch Spaltung oder Ausgrenzung schaffen.

    Das sehe ich auch so. Zur Kooperation und zur intensiven Verankerung unserer gemeinsamen Direktkandidaten in der Zivilgesellschaft habe ich hier ein paar Gedanken aufgeschrieben:

    https://www.facebook.com/groups/vereinigte.direktkandidaten/permalink/1268976619838108/

    Meine Aufgabe sehe ich in der Förderung der breiten Kooperation in unserer Gesellschaft.

    Darin sehe ich auch meine Aufgabe.

    Wir wollen gemeinsam Ideen verwirklichen und nicht blockieren. Nur gemeinsam können wir gegen Armut, Hunger und Umweltzerstörung vorgehen.

    Das sehe ich auch so.

    Es tut mir Leid, aber wir sitzen alle in einem Boot, mit und ohne Parteimitgliedschaft. Das heißt: wir gehen auch gemeinsam unter.

    Dazu finden Sie von mir hier ein „Bild“:

    http://www.querdenkerforum.de/forum/showthread.php?tid=5293

    Wir stehen vor Herkulesaufgaben. Eine Spaltung der Gesellschaft bringt uns nicht mehr weiter. Es ist eine breite Kooperation gefragt. Es wird höchste Zeit, alle visionären und konstruktiven Kräfte dieses Landes zur Zusammenarbeit zu bündeln.

    Das sehe ich auch so.

    Herzliche Grüße

    Helmut Krause

    Helmut Krause
    24.03.2017 17:58 Uhr
  • Hallo Frau Grimmenstein und danke für die Stellungnahme. Sie haben vollkommen recht. Es bringt nichts sich auf die etablierte Presse zu hoffen. Was das Thema direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung anbelangt halten sich die Zeitungen vornehm zurück. Erfolg bekommt die Initiative Bürgerkandidaten letzendlich durch Beteiligung und Unterstützung der Bürger selbst. Aber auch nur, wenn die Bürger danach verlangen. Ob die Zeit dafür in Deutschland schon reif ist werden die nächsten Monate zeigen.

    06.02.2017 10:55 Uhr
  • Lieber Ralf Milling, sie schreiben: "Hätten wir nur die komplette Medienlandschaft hinter uns !!!" Genau an dieser Stelle liegt vermutlich unser größtes Problem. Wir werden ganz gezielt unter dem Deckel gehalten, NICHT-Berichterstattung ist gewollt. Die Medien wie Bertelsmann, Funke-Media und wie sie alle heißen, sind Wirtschachaftsunternehmen, die auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, NICHT auf wahrheitsgetreue Berichtserstattung. Es ist das Ziel von Frau Springer und Co., dass es nichts geben sollte, was in irgendeiner Form die gewollte politische Richtung in etwas Unkalkuliebares bringt. Nicht umsonst geht Frau Merkel regelmäßig zu Frau Springer und Co. zum Kaffeekränzchen. Wir Bürgerkandidaten sind bei Erfolg aber unkalkulierbar und somit werden wir, soweit es geht, Tod geschwiegen. Unsere Change liegt nur in der Selbstvermarktung über facebook, twitter etc. Die üblichen Medien sollten wir ganz schnell vergessen, sollten sie meiden. Denn wie schnell können wir zu Spinnern abgestempelt werden. Und das ist mehr als nur Kontraproduktiv. Wie einfach es geht, war vor nicht allzulanger Zeit den Piraten in Schleswig-Holstein widerfahren: Eine kleine, aber gezielt falsche, Meldung über die Uneinigkeit und Zerstrittenheit in der Führungsspitze und schon hieß es 'Die sind doch nicht wählbar', dabei leisten eine fantastische Arbeit im SH-Landtag, aber nirgends gibt es was darüber zu lesen. Somit, denke ich, sollten wir die Medien eher meiden und aus dem 'Underground' überraschen.

    Günter Thies
    04.02.2017 22:24 Uhr
  • Vielen Dank, liebe Frau Grimmenstein, für Ihre Stellungnahme, die ich voll und ganz unterstütze. Darf ich auf das Programm der Partei und Bürgerbewegung "Deutsche Mitte" mit dem Bundesvorsitzenden Christoph Hörstel hinweisen, deren Ziele mit den Ihren ganz bestimmt im Einklang stehen dürften. Es geht jetzt darum, eine Politik durchzusetzen, die wahrhaftig den Menschen und der Natur dient und die NUR nach ethischen Grundsätzen handelt. www.deutsche-mitte.de Es wäre schön, wenn wir eine Zusammenarbeit im Sinne von uns allen erreichen könnten, ob mit oder ohne Partei! Herzliche Grüße Christina Strobl

    chr.strobl@web.de
    04.02.2017 21:33 Uhr
  • Das sehe ich auch so. Nur gemeinsam können wir das schaffen. Es werden sich immer wieder schwarze Schafe unter den Politikern herauskristallisieren, aber das müssen wir in Kauf nehmen und es läßt sich auch nicht verhindern. Nur wer Gemeinsamkeiten untereinander herstellt und solche Menschen dann ausschließt, kann in der Arbeit (Politik) auch in Zukunft bestehen oder er wird sich zwangsläufig selber die Grundlage für sein Handeln entziehen.

    Ingo Heise
    04.02.2017 07:45 Uhr
  • Frau Grimmenstein agiert nach folgendem Ausspruch und wie ich finde weise: "You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete. (Du änderst die Dinge nie dadurch, dass du die bestehende Wirklichkeit bekämpfst. Um etwas zu ändern baue ein neues Modell, welches das alte überflüssig macht.)"~Buckminster Fuller Das geht in diesem Fall, wenn wir eine friedliche Lösung wollen, nur schrittweise und vor allem kooperativ.

    Kerstin Todd
    04.02.2017 09:31 Uhr
  • Genauso soll es sein !! Nur dem Bürger verpflichtet und sonst Niemanden. Parteien sind nur Ihrem Programm hörig und nicht dem Volke.Leider !! Die Wahlversprechen sind nach den Wahlen im Nirwana verschwunden und kommen zur Nächsten wieder heraus !!! Seit Jahrzehnten immer wieder dasselbe. Klar ist es schwer,allen Leuten recht zu tun,aber dem Sinn einer wahren Demokratie nach ist es erforderlich, den Leuten die Augen zu öffnen. Aber ich bemerke immer mehr, wie der Unwille des Volkes zur Veränderung neigt. ... und es ist eine Voraussetzung zur Änderung.

    Hätte wir nur die komplette Medienlandschaft hinter uns !!! Kämpfen wir weiter für ein gerechteres Deutschland und Europa.

    03.02.2017 20:29 Uhr
  • Liebe Frau Grimmenstein, ja Sie haben völlig Recht, nur eine starke Kooperation bildet man nicht dadurch, dass man zig Bürgerkomitees oder solche die es werden wollen, vor sich hinwursteln lässt. Demokratische Führung ist gefragt.

    Klaus Mairhöfer
    03.02.2017 19:07 Uhr
  • ..schade, dass Sie Ihre kostbare Zeit dafür opfern müssen, solche banalen Selbstverständlichkeiten den mehr oder minder geneigten Lesern in adäquater Form zu erklären.

    Hut Ab, dass Sie sich diese Zeit dennoch nehmen! Mit größter Hochachtung

    A. Schmidt

    A.S.
    03.02.2017 18:49 Uhr
  • Liebe Frau Grimmenstein, recht vielen Dank für Ihre offenen Worte. Sie haben mir aus der Seele gesprochen.

    Irene Gorski-Scarbart
    03.02.2017 18:18 Uhr
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