Eine Initiative nach einer Idee
von Marianne Grimmenstein

Neuigkeit

Frei
14.12.2016
Umfrage zur Bürgerbeteiligung

Wir machen uns stark für eine hohe Bürgerbeteiligung in der Politik und möchten mit Ihnen gemeinsam diese bürgernahe Politik entwickeln. Deshalb starten wir heute diese Umfrage. Bitte bringen Sie Ihre Meinungen und Ideen ein, indem Sie die folgenden zwei Fragen beantworten:

  • Wie sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten die Wünsche, Vorschläge und Ideen der BürgerInnen ihres Wahlkreises mitgeteilt bekommen?
  • Wie weit sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten diese Vorschläge in die Diskussionen und Entwürfe im Bundestag einbringen?

Wir freuen uns auf Rückmeldungen, Anregungen, Meinungsäusserungen und Kritik. Sie können dies mit Namen oder anonym in den Kommentaren veröffentlichen.

von Magnus Rembold
42 Kommentare
  • Auf die Technik kann man sich nicht immer verlassen und Briefpost ist das rechtsgültige Medium nach wie vor, denn ich möchte als Direktkandidatin meine Post ordentlich führen. Entscheidende sehr wohl auch persönliche Vorgänge sollten per Post geführt sein. Auch wenn manche Bewerber sich für die Transparenz ihrer Arbeit entscheiden. Ich bin für eine Transparenz bei nötigem Bedarf. Im Zeitalter der Cyberangriffe und möglicher Datenverluste sind nur Emailkontakte und soziale Medien nicht verlässlich und nicht persönlich genug.

    11.01.2017 17:44 Uhr
  • im Zeitalter der IT-technik habe ich die Möglichkeit der Sozialmedia in allen Richtungen zu nutzen; FB,Twitter,Whats-App. etc. für die ältere Gemeinschaft

    08.01.2017 20:24 Uhr
  • Werden den die Alerts von Berufspersonengruppen sowie Helfern miteinbezogen und bestmöglichst aufbereitet, ich meine hiermit sowohl telefonisch als auch schriflich also postfaktisch und selbstverständlich auch über die Aktivitäten vieler stiller Helden in den sozialen Medien. Mir scheint als wären nicht alle Informationen ordentlich und zeitlich auch sinnvoller abrufbar. Es gibt ja schließlich die Empfehlungen wann ein Arztbesuch oder eine gesundheitliche Anwendung günstig ist und so ist es auch mit Informationen im sozialen Bereich und der Soziale Bereich mündet in jeden anderen Bereich hinein.

    29.12.2016 04:08 Uhr
  • die Mitteilung am besten auf eine Internetseite, wo Gastblogs esammelt werden können.

    Wolfgang
    27.12.2016 18:04 Uhr
  • Zu Frage 1: Die Bürger können Ihre Fragen, Wünsche und Anliegen per Post, E-Mail an Ihren Bürgervertreter oder beim bspw. 14-tägigen "Tag der offenen Türe" mitteilen. Des weiteren ist es wichtig, dass der Bürgervertreter auf die Menschen zu geht und sich selbst vor Ort ein Bild macht, er muss mit den Bürgern im Dialog sein und viele verschiedene Sichtweisen und Lebensmodelle kennen, damit er einen guten Mittelweg findet. Dazu könnte es auch Workshops im "Wahlkreisbüro" geben, wo sich Bürger gemeinsam austauschen und zu einer Konsenslösung kommen.

    Zu Frage 2: Bzgl. des Einbringens in den Bundestag ist die Frage, ob das jeweilige Thema bzw. Anliegen dort überhaupt hingehört oder ob es sich um eine lokale, regionale oder das jeweilige Bundesland betreffende Angelegenheit handelt. Bei Dingen, die alle Bürger des Landes betreffen bin ich für einen Volksentscheid. Natürlich müssen im Vorfeld die Bürger wissend gemacht werden, u.a. über die Medien. Es müssen alle relevanten Aspekte auf den Tisch einschl. eventueller Kosten. Ich bin für Transparenz und Neutralität.

    19.12.2016 12:22 Uhr
  • Mir schwirrt der Kopf. Ich will weder Textwüsten noch Gehirnblähungen lesen. Unter all den Kommentaren sind 90 Prozent für normalsterbliche Menschen weder interessant noch nachvollziehbar. Ein Direktkandidat sollte doch genau dieses Textgeschwurbel nicht brauchen, oder seh ich da etwas falsch. Ich werde als erstes zur Gemeinde marschieren und mir die notwendigen Unterlagen holen. Wer die schon hat, prima. Und dann lass ich erst meine Nachbarn und Freunde unterschreiben. Es macht sich nämlich nicht gut, wenn man auf dem Marktplatz mit einer leeren Unterschriftenliste steht. Um meinen Internetauftritt brauche ich mich, wenn ich nicht mal 200 Unterschriften zusammenbekomme, nicht zu sorgen.

    Franz Wilhelm
    19.12.2016 11:59 Uhr
  • Zu dem Kommentar von Günther Bach vom 18.12., lieber Günther, ich habe das Wahlprogramm der AfD gelesen (ja auch so etwas gibt es). Nach dieser Lektüre, die ich jedem nur empfehlen kann, würde ich meine Stimme, wenn es uns die Direktkandidaten nicht geben würde, eher der "Biertrinkerpartei" geben als der AfD. Mit freundlichen Grüßen

    19.12.2016 08:40 Uhr
  • Ich denke, im jeweiligen Wahlkreis sollte sich ein Arbeitskreis bilden, der über anstehende Themen im Bundestag informiert wird und diese diskutiert.

    Wichtig ist es dort, eine möglichst freundliche Athmosphäre zu schaffen, damit die Leute Lust haben, sich einzubringen.

    Der/die Abgeordnete sollte 1- 2 Mal Monat dort für einen Gesprächsabend oder -nachmittag anwesend sein.

    Den Weg übers Internet halte ich für heikel. Der zwischenmenschliche Kontakt ist unersetzlich und sicher eine optimale Möglichkeit, gute Lösungen zu finden und die einzige Möglichkeit, Vertrauen zu schaffen.

    Sieglinde Lau, Freiburg
    18.12.2016 18:10 Uhr
  • Sehr geehrte Initiatoren,

    ich kann Ihnen nur empfehlen, die Kandidaten der AfD zu unterstützen. Trotz aller Demagogisierungsversuche der etablierten Parteien, der Medien und NGOs sowie der allseitigen Versuche, diese Partei als rechtsradikal, als faschistisch, als Nazi-Partei u. ä. darzustellen, ist sie die zur Zeit einzige absolut demokratische Partei, die ver- sucht, Deutschland wieder zur Rechtstaatlichkeit und zu einer direkten Demokratie zurückzuführen.

    Alle demokratischen, patriotischen und konservativen Kräfte sollten deshalb an einem Strang ziehen, um den Untergang, in dem sich Deutschland bereits befindet, vielleicht doch noch zu verhindern. Die eklatanten permanenten Rechtsbrüche der Regierung müssen umgehend gestoppt werden: Sei es die illegale Immigration, die die deutschen Bürger Milliarden kostet, für die Zukunft eine nicht zu bewäl-tigende Hypothek darstellt und im Endeffekt auch zur kulturellen Zerstörung Deutschlands führt oder die Rechtsbrüche im Bereich der Negativ-Zinspolitik der EZB, die die deutschen Sparer enteignet, die gesetzeswidrigen Ankäufe von Staatsanleihen (ca. 1.500 Mrd. € p.a.), die unser Geld entwerten und langfristig auf einen Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems hinauslaufen oder die sitten- und gesetzeswidrige Frühsexualisierung, die unsere Kinder verdirbt, die marode Rechtsprechung, die Bestrebungen, über die Abschaffung des Bargeldes den Bürger total zu kontrollieren und weiter zu enteignen, und vieles mehr.

    Deshalb noch einmal mein Rat: Stellen Sie Ihre Aktion ein und unterstützen Sie statt dessen die AfD!!!

    Günther Bach

    Günther Bach
    18.12.2016 16:32 Uhr
  • Interessant wäre evtl. auch onlinewerbung zu machen, welche sich refinanziert und die DirektkandidatenInitiative noch viel bekannter im Netz macht, sowie das googleranking verbessert: https://deref-gmx.net/mail/client/HRJGUTK_7w0/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fugoehring.verdiene-mit-werbung.de%2F

    17.12.2016 20:25 Uhr
  • Netzwerke bilden, zb. mit Friedensaktivisten: https://deref-gmx.net/mail/client/zKpiJDBIZGM/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Framsteiner-appell.de%2Funterzeichnen.php

    17.12.2016 19:58 Uhr
    1. Einladungen zu Versammlungen, Indostände auf Marktplätzen mit dem Aufruf: mitreden - mitmachen!
    2. Wenn sie erst mal gewählt sind werden sie den Weg schon finden
    Helge Haaser Tutzing
    16.12.2016 14:37 Uhr
  • Zu 1) Eine gute Methode Meinungen zu erheben sind Questionaires, die am Besten On-line gestellt werden und anonym sind. Die Qualität der Meinungserhebung hängt dann von den Fragen ab. Mit einem zusätzlichen Feld für Kommentare können die Befragten dann noch ihre Meinung geben. Die Methode hat 2 große Vorteile 1. man vermeidet "Ping-Pong" Beleidigungen , die man leider oft bei Diskussionen im Netz hat und 2. bekommt man Antworten auf die Fragen , die man hat und vermeidet, dass jeder nur seinen Frust oder Sichtweisen zu irgendwelchen Themen abgibt. Der Nachteil dieser Methode ist , dass man sich die Fragen sehr genau überlegen muss, um nicht manipulativ die Antworten in eine Richtung zu führen. Ich habe in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit dieser Art der Meinungserhebung gemacht, die auch überraschende Ergebnisse zeigen kann. Bei genügenden Antworten, kann man mit Kurven und Statistiken die Ergebnisse gut kommunizieren und die daraus abgeleiteten Fazits/Abstimmungshaltung begründen. Das schafft Transparenz und Vertrauen. zu 2) Es kann sehr schwierig werden aus "Diskussionsplatformen", wo jeder seine Ideen hinterlegt , die dann kommentiert werden können, eine einheitliche Vorstellung herauszulesen. Das Problem ist die mangelnde "Streitkultur" in unserer Gesellschaft. Polemik , Anfeindungen usw. könnten die Menschen abhalten, kontinuierlich ihre Ideen zu veröffentlichen. Bei Themen, wo es kein richtig oder falsch gibt, muss man die Themensammlung von der Diskussion/Verfasser trennen und die Diskussion auf die Sachebene bringen. Also ein zweistufiges Konzept. a) Einen Ideenkasten, wo jeder seine Idee posten kann aber ohne die Möglichkeit der Diskussion und b) eine Aufbereitung der Ideen (unter Einbeziehungen von mehreren Beiträgen, wäre ideal) und eine Open Plattform - wo man Stellung zu den Sachthemen geben kann. Da kann man im Nachbereiten eventuelle "Shitstorms" löschen und ein Fazit begründet veröffentlichen. Dieses Fazit und die Statistiken könnte man auch als Information in den Bundestag mitnehmen.

    Angela
    16.12.2016 11:13 Uhr
  • WENN es für die Direkte Demokratie ein „Facebook 2.0“ geben sollte oder müsste, dann ist gleichzeitig klar, dass das KEIN PRIVATES Unternehmen erstellen darf. Es müsste eine gemeinnützige, durch die öffentliche Hand oder Bürgerspenden finanzierte Stiftung sein, die für solch ein Projekt verantwortlich zeigt.

    Wir arbeiten in diese Richtung durch die Programmierung der Plattform Direktkandidaten, allerdings fehlen uns für die „grosse Weiterentwicklung“ ganz deutlich die Resourcen, finanziell und personell.

    Da ist die Zivilgesellschaft gefragt…

    16.12.2016 09:29 Uhr
  • • > Wie sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten die Wünsche, Vorschläge und Ideen der BürgerInnen ihres Wahlkreises mitgeteilt bekommen?

    Durch ein Facebook 2.0. ;-)

    Bei Facebook 1.0 kann jeder unabhängig von jeglicher Relevanz praktisch „alles“ schreiben.

    Facebook 2.0 ist eine zentrale Interessendatenbank des deutschen Volkes mit rund 62 Millionen Datensätzen.

    Jeder dieser Datensätze gibt Antworten auf Fragen wie:

    Möchten Sie, dass an Ihrem Wohnort auch künftig sauberes Trinkwasser zu einem angemessenen Preis zur Verfügung steht? ja O nein O Sind sie für einen Austritt Deutschlands aus der NATO? ja O nein O Sollte es in Deutschland ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1200 € geben? ja O nein O Haben Sie Interesse daran, dass der Aktienkurs der Heckler-und-Koch-Aktie steigt? ja O nein O Befürworten Sie unkontrollierte Freilandversuche mit gentechnisch verändertem Saatgut? ja O nein O Sind Sie für eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken? ja O nein O Sind Sie für eine Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft von Gewerbetreibenden in den Industrie- und Handelskammern? ja O nein O Sind Sie für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland? ja O nein O Sollte für korrupte Politiker eine Mindestfreiheitsstrafe von 10 Jahren eingeführt werden? ja O nein O Sollte Ihrer Meinung nach die „Sanktionierung“ bei „Hartz4“ abgeschafft werden? ja O nein O Sind Sie für eine Abschaffung von Studiengebühren? ja O nein O Sind Sie für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer? ja O nein O Sind Sie für die Einführung einer Erbschaftssteuer in Höhe von 50 % bei Erbschaften über 100 Millionen €? ja O nein O

    • > Wie weit sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten diese Vorschläge in die Diskussionen und Entwürfe im Bundestag einbringen?

    Sehr weit.

    Helmut Krause
    14.12.2016 22:39 Uhr
  • Auf kommunaler Ebene haben sich für alle interessierten Bürger regelmässige offene Diskussionsveranstaltungen bewährt. Ort und Zeit müssen (möglichst redaktionell) über die örtliche Presse, Lokalfernsehen usw. bekannt gegeben werden. Vertreter der jeweiligen Redaktionen müssen ausdrücklich eingeladen und zur Berichterstattung animiert werden. Das Bürgerkommittee muss einen koordinierenden Beauftragten benennen, der telefonisch und per eMail erreichbar ist. Zu jeder Veranstaltung muss ein aktuelles Thema im Mittelpunkt stehen, egal, ob aus der Kommunal-, der Landes- oder der Bundespolitik. Klare Positionen auf den unteren Ebenen wirken auch auf die bundespolitische Meinungsbildung ein. Nur so kann die Meinung der Bevölkerung den Spitzen der Politik nähergebracht und das "Abheben der Eliten" vermieden werden. In einem zweiten Schritt werden dann mit Unterstützung durch die Lokalpresse auch online-Befragungen zu konkreten Themen möglich. Man bedenke dabei, dass Tageszeitungen ihre Standardseiten tagtäglich mit neuen Meldungen aus dem aktuellen Lokal- und Regionalgeschehen füllen müssen und für Anregungen durchaus empfänglich sind.

    haahaaell
    15.12.2016 20:19 Uhr
  • Wünsche der Bürger: Es ist sicher nicht zuviel verlangt, wenn jeder Abgeordnete alle zwei Wochen eine Bürgersprechstunde anbietet. Die Wahlkeise sind mitunter sehr groß: Deshalb sollte er/sie z.B. alle drei Monate an verschiedenen Orten in seinem Wahlkreis zum Bürger kommen und vor Ort die Sprechstunde anbieten bzw. über aktuellen Themen informieren. Jeder Abgeordnete hat neben dem Briefkasten ein elektronisches Postfach. Damit kann er jede E-Mail mit eindeutigem Betreff und ernstzunehmendem Anliegen einem Thema zuordnen. Damit kann sich jeder Bürger an den Abgeordneten wenden. "Demokratie heißt mitmachen!"

    Bürgerwünsche in den Bundestag: Der Abgeordnete sollte als Übermittler die Stimme seiner Wähler in den Bundestag tragen. Insofern sollten er sich bemühen alle die Themen in den Bundestag einzubringen, über die letzendlich auch der Bundestag entscheidet.

    Diese Entscheidung ist durch eine geeignete Kontrolle gegen Lobbyismus zu schützen. Als Vorschlag das Konzept gegen Lobbyismus: https://demokratiegarantie.wordpress.com/author/demokratiegarantie/

    An diseser Stelle vielen Dank an die Mitstreiter. Es sind schon interessante Ideen dabei.

    15.12.2016 15:20 Uhr
  • Direktkandidaten.info ist eine Internetseite mit Unterseiten,Die Direktkandidaten haben hier bereits eine Öffentlichkeit. Jemand von uns müsste eine Seite programmieren und sie allen Abgeordneten zur verfügung stellen. Der Kandiat muss sie nur noch mit Leben füllen.

    Information über Internetseite, e-mail, Newsletter, Forum in Verbindung mit Kommisionen. Die Piraten nannten es Stammtische.
    Bündeln und Mitteilen: Soetwas kann man heute programmieren und durch technische Abstimmungen erleichtern.. Wir brauchen jemanden der programmieren kann.

    Abstimmung: Zu einem Thema werden 5 oder 10 Vorschläge durch die Kommissionen erarbeitet. Jeder Wähler hat die Möglichkeit 5 Stimmen abzugeben. Egal ob 5 Kreuzchen bei einem Vorschlag oder 1 Kreutzchen bei fünf Vorschlägen. Die Elektronik rechnet und alle sind zufrieden. Der Direktkandidat weiß, was von ihm erwartet wird.

    Wir müssen dann sehr, sehr eiftrig diese Webseite bekanntmachen.

    Noch ein anderes Thema: Die Wahlen im Parlament finden geheim statt. Das gehört geändert. Ich möchte nach der Wahl wissen, welcher Abgeordnete wie abgestimmt hat. So kann ich bei der nächsten Bundestagswahl die Feiglinge oder Parteisoldaten aussieben.

    A. Herrmann
    15.12.2016 11:31 Uhr
  • Ich bin strikt dagegen, Google+ HangOuts oder Skype für derartige Zwecke zu nutzen. Hiermit schließt man ein teil der Interessierten Öffentlichkeit aus (mich zum Beispiel). Zum anderen kann man nicht die Macht solcher Dienste beklagen, und sie dann zentral einbinden. Für mich geht es über E-Mails oder Einträge auf Homepages, der Kandidaten-innen oder wie schon vorgeschlagen auf themabezogenen Seiten.

    Ludwig Blaeser
    15.12.2016 12:24 Uhr
  • Wie sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten die Wünsche, Vorschläge und Ideen der BürgerInnen ihres Wahlkreises mitgeteilt bekommen? Alle Wege führen nach Rom. . . Alle möglichen Wege sind mir recht. Mein persönlich bevorzugter, ist die Online- Plattform, die hier viele schon genannt haben. Ich habe so etwas bereits am Start: www.bernauers.de - auch wenn es noch entwicklungsbedürftig ist, weist es in die Richtung, die mir am meisten zusagt. Jeder Bewerber kann sich hier einklinken und diese Plattform nutzen und mitentwickeln. Ich stelle diese Plattform ausdrücklich allen Direktbewerbern und allen Bürgern zur Verfügung.

    Wie weit sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten diese Vorschläge in die Diskussionen und Entwürfe im Bundestag einbringen? So weit wie irgend möglich. (Vermutlich hab´ ich die Frage nicht richtig verstanden)

    15.12.2016 12:05 Uhr
    1. Ich halte die direkte Demokratie für nicht ganz ungefährlich. Ich glaube ein solches Projekt sollte sicherstellen, dass all ihre Forderungen nicht gegen das Grundgesetz verstoßen und möglichst von beispielsweise dem Bundesverfassungsgericht genemigt sind.
    2. Die Platform, auf der das stattfindet, muss sowohl die Identität des Bürgers sicherstellen, um Mehrfachstimmen zu vermeiden, aber sollte natürlich ein hohes Maß an Datenschutz haben und möglichst gut gegen Manipulation von außen geschützt sein.
    3. Die politischen Forderungen sollten völlig transparent begleitet werden, das heißt jede Kritik daran und jedes Appel dafür sollte für den Bürger ersichtlich dokumentiert sein. Es kann sich ja herausstellen, dass eine Forderung aus bestimmten Gründen keinen Sinn macht. Wenn dieser Vorgang öffentlich dokumentiert ist, lässt er sich wesentlich besser nachvollziehen. Wenn aber eine kleine Gruppe im Hinterzimmer intransparente Entscheidungen trifft, sorgt das natürlich für Unmut. Ich glaube man kann die direkte Demokratie gut dazu nutzen die Politik zurück auf eine konstruktive Spur zu zwingen. Das Politik wieder inhaltlich überzeugen muss und diese Inhalte später auch umsetzen muss. Ich glaube aber nicht, dass die direkte Demokratie sich als Alternative zur parlamentarischen Demokratie dauerhaft anbietet.
    Zeus
    15.12.2016 11:55 Uhr
  • online-Kommentare reichen meiner Meinung nach nicht aus, sind aber zur Ergänzung wichtig. Zentraler sehe ich sogenannte "Bürgerkonvente" die zu bestimmten Themen zunächst regional zusammenkommen und zu gemeinsamen Beschlüssen kommen (keine Mehrheitsbeschlüsse sondern nach den Methoden systemisches Konsensieren und Soziokratie). Z.B. zum Thema Wirtschaft oder Bildung etc. Die regionalen Delegierten können dies dann in einen nationalen Bürgerkonvent einbringen. Diesen persönlichen Austausch braucht es dringend.

    Gitta Walchner
    15.12.2016 10:58 Uhr
  • Ich denke, um mehr in Richtung direkte Demokratie zu gehen, ist es wichtig, dass der Abgeordnete eine Internetplattform bereitstellt, wo er Abstimmungen zulässt und er dann auch hinter diesen Entscheidungen steht. Der Abgeordnete kann nur empfehlenden Charakter haben und sollte so viele Leute aus dem Wahlkreis wie möglich auf diese Möglichkeit der Volksabstimmung aufmerksam machen, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen.

    Mirach
    15.12.2016 09:49 Uhr
  • Ich denke, dass wir erst eine virtuelle Vernetzung einrichten sollten, der wie ein Plenar funktioniert. Dort könnten wir über die Bürgerwünsche auf Bund oder Landesebene sprechen. Google+ HangOuts oder Skype sind kostenlos und einfache Optionen. Wenn wir diese Bürgeranträge besprechen sollten wir ein Antwortweg einrichten, der zeitnah den Bürger klar macht das er/sie gehört und ernst genommen wurde. Email-Antworte nach 30 Tage sind sinnlos und wer das macht sollte sich nicht für Dienst an den Wähler anbieten.

    Es sollte auch ein Konsens in der Plattform geben, damit wir als sogar wenn nicht gewählte Politiker, uns mit Petitionen, Anträge oder Rundschreiben engagieren. Alle diese Maßnahmen kösten nichts und dienen den Wähler sehr.

    15.12.2016 08:11 Uhr
  • Ich stelle mir vor, dass die Bürgerkomitees bzw. DirektkandidatInnen die Anregungen, Sorgen und Wünsche der Bürger - z. B. nach mehr Steuergerechtigkeit, einer Rentenversicherung, in die alle einzahlen, nach Abbau von Privilegien, Abrüstung, Umweltschutz etc… - nicht nur vor der Wahl bestätigen, sondern danach ihre politische Arbeit deutlich ausrichten, so wie es ehrliche Parteipolitiker auch gegen deren Parteivorgaben machen bzw. machen müssten. Glaubwürdigkeit ist für mich elementare Pflichtübung im Rahmen der Gewissensfreiheit.… Damit die Bürger wissen, mit wem sie es zu tun haben, bedarf es meiner Ansicht nach seitens der Bürgerkomitees bzw. DirektkandidatInnnen, also der gesamten Initiative, einer Offenlegung und auch grundsätzlichen Übereinstimmung bei den politischen Zielen und bei den dafür vorgesehenen konkreten Wegen. Sonst, meine ich, könnten die Bürgerkomitees zu Sammelbecken von Unzufriedenen jedweder Couleur werden, und bis die DirektkandidatInnen-Bewegung auf einen Grünen Zweig kommt, sind die Wahlen längst vorbei. Bevor ich mich aktiv einbringe, hätte ich darüber gerne mehr gewusst. Das Alleinstellungsmerkmal DirektkandidatIn sagt mir jedenfalls nichts über die politische Richtung bzw. Gesinnung aus. Dazu noch eine Frage: Bei meiner üblichen Internet-Recherche Internet bin ich auf zwei weitere Direktkandidaten-Initiativen, die Vereinigten Direktkandidaten und die Parteilosen Direktkandidaten, gestoßen. Hm!? Was bedeutet das nun wieder? Gibt es tatsächlich drei konkurrierende Direktkandidaten-Initiativen? Arbeiten die zusammen? Worin unterscheiden die sich?

    Ich selbst sehe für die Zukunft meiner Nachkommen nur eine Chance, nämlich die Besinnung auf Entschleunigung, gerechtes Miteinander und Toleranz. Dann dürfte auch der angebliche Kampf um die viel beschworene Freiheit überflüssig werden. Aber das ist ein langer Weg, der in jedem unserer Herzen beginnt und persönliche Konsequenzen, bei den Reichen auch materiellen Verzicht, erfordert. Es geht darum, dass die sich weiter öffnende Kluft zwischen Arm und Reich nicht mit den Methoden des Turbokapitalismus geschlossen werden kann, der uns bis zur Besinnungslosigkeit zu vereinnahmen sucht. Konkret geht es wie gesagt um Steuergerechtigkeit und um den Abbau von Privilegien und vieles andere mehr. Ja, die politischen Ziele möchte ich gerne von der Initiative und das persönliches Credo von meinem Direktkandidaten in Erfahrung bringen und für mich prüfen, bevor ich ihn unterstütze.

    Werner Steffens
    15.12.2016 09:36 Uhr
  • Es sollte ein Online-Angebot geben, in das die Bürger direkt eine Problembeschreibung und einen möglichen Lösungsvorschlag eingeben können. Um den Prozess zu vereinfachen sollten verschiedene Oberbegriffe bzw. Themenbereiche ausgewählt werden müssen. So können dann durch das Bürgerkomitee bzw. einen Ausschuß die Themen gebündelt und aufbereitet werden. Diese Auswertung sollte dem Abgeordneten z.B. 2x pro Monat übermittelt werden. Zusätzlich sollte es 1x pro Monat eine direkte "Sprechstunde" bzw. einen halben Tag geben an denen Bürger direkt einen z.B. 20 min. Termin mit dem Abgeordneten im Wahlkreis buchen können. In wieweit der Abgeordnete die Themen in den Bundestag oder in Entwürfe einbringen kann, sollte die Entscheidung des Abgeordneten bleiben. Er wird entscheiden können, in welchen Situationen bei welchen Themen etwas möglich ist.

    Björn Bender
    15.12.2016 08:51 Uhr
  • Wie sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten die Wünsche, Vorschläge und Ideen der BürgerInnen ihres Wahlkreises mitgeteilt bekommen? Es sollte weitgehend über freie formlose Texte per Mail, oder themenbezogen auf den BürgerkandidatInnen Homepages über Kontaktformulare geschehen. Arbeitsintensiv und nicht ohne Helfer im Hintergrund möglich, aber nur so kann man ungefiltert seine Vorstellung mitteilen. Vorgefertigte Fragebögen, die dann durch Setzen von Häkchen beantwortet werden, schränken die Meinung wieder ein, da sie bereits eine Vorformulierung erfahren haben. Dies funktioniert nach meiner Meinung nur, wenn es bereits um konkret Vorhaben geht, z.B.: in der Feinabstimmung in einer speziellen Frage. Ein Beispiel dazu: Ladenöffnungszeiten: Hier könnte der Fragebogen nach Öffnungstagen und Öffnungszeiten fragen.

    Wie weit sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten diese Vorschläge in die Diskussionen und Entwürfe im Bundestag einbringen? In erster Linie lassen versetzen die Mitteilungen der BürgerInnen den/die BürgerkandidatInnen in die Lage das Meinungsbild „der Basis“ ungefiltert wahrzunehmen. Daraus sollte er/sie dann Vorschläge entwickeln und nach Rückkoppelung mit der „Basis“ in die Diskussionen und Entwürfe im Bundestag einbringen.

    Ludwig Blaeser
    15.12.2016 08:12 Uhr
  • Grundsätzlich: Der Kandidat sollte neben der Vorstellung seiner Persönlichkeit den Wählern glaubhaft klar machen, dass der Wähler gleichzeitig mit dem Kandidaten sich selbst wählt, d. h. der Kandidat seine Wähler und deren Meinungen direkt mit in den BT nimmt. Diese Verpflichtung halte ich für absolut notwendig, wenn wir vom Parteienstaat zu einer Bürgerrepublik kommen wollen. Das ist gerade die Attraktivität unserer Initiative. Jetzt zu den beiden Fragen: Ich möchte unterscheiden in 1. Wahlkampfphase und 2. Legislaturperiode. zu 1.: Ich habe vor, fünf Monate vor der Wahl möglichst alle Gemeinden im Wahlkreis zu besuchen. Auf den Treffen mit Wählerinnen und Wählern, die vom Bürgerkomitee vorbereitet werden, stelle ich neben meiner Person auch meine vorgeschlagenen Programmpunkte vor. (Ein allgemeines umfangreiches Programm habe ich bereits, das Interessierte abrufen können. Ein spezifischen Wahlkreis-Programm werde ich noch vor Weihnachten fertigstellen. Bei genügend Knete werde ich diese beiden Programme für die Wähler vervielfältigen.) Auf den Gemeindetreffen geht es zuerst darum, die Direktkandidaten-Initiative und meine Person vorzustellen. Danach kommt die Vorstellung der von mir angedachten wichtigsten Programmpunkte. Dann beginnt der wesentliche Teil, nämlich die Diskussion um die Programmpunkte und die Modifizierung, Änderung und Priorisierung der Programmpunkte. Nach den ersten Gemeindetreffen werden sich bereits die wichtigsten Programmpunkte für den Wähler herauskristallisieren. Das Bürgerkomitee protokolliert jeweils jede Sitzung und gibt die Protokolle an die Direktkandidaten-Initiative weiter. Ich könnte mir vorstellen, dass bis zum Juni (Sommerpause) solche Priorisierungen in allen Wahlkreisen erfolgt sind. Danach können die Treffen mit den Wählern gezielt diese Prioritäten deutschlandweit vorgestellt werden. Das Echo darauf wird zeigen, ob wir das Vertrauen in die Wähler bekommen und sagen können, diese Prioritäten-Liste wird im Falle einer konkreten Wahl von Abgeordneten im BT vertreten. 2. Nach der Wahl: Da geht dann ausnahmslos in allen Wahlkreisen durch die Bürgerkomitees die Arbeit los, diese Prioritäten-Liste in konkrete Gesetzesinitiativen/Texte zu formulieren. Zur Ausformulierung der Gesetzestexte wird selbstverständlich der Wissenschaftliche Dienst des Parlamentes herangezogen sowie bereite unabhängige Experten. Mithilfe der Assistenten der Abgeordneten und der Direktkandidaten-Initiative wird dann per Internet deutschlandweit über diese Gesetzesinitiativen abgestimmt. Bspw. nach der Befragungsmethode von Campact, Mehr Demokratie, DiEM25 und andere. Die Unabhängigen Abgeordneten, sollte es zu Wahl kommen, sollten dann mit diesen Abstimmungen im Gepäck die Gesetzesinitiativen im BT einbringen. Sollten die BT-Parteien diese Vorschläge abschmettern, so müssten nationale Aktionen in grossen Städten und vor dem BT das Bürgeransinnen zur Beratung und Abstimmung im BT einfordern. Wir sollten uns jedes Jahr lediglich auf ein oder zwei wichtige Gesetzesinitiativen konzentrieren, bspw. Beschluss zu CETA, TTIP und anderen Handelsverträgen, und/oder zum Bedingungslosen Grundeinkommen, und oder zur Bereitstellung eines nationalen Solidar-Wirtschaftsfonds (um langfristig aus dem Kapitalismus herauszukommen) und/oder zur Flüchtlingsproblematik, und/oder zum Verhältnis zu EU, Russland, NATO, UN, usw. Ich meine, wenn wir in vier Jahren ein paar ganz wichtige politische Prioritäten der Zivilgesellschaft (unserer Wählerschaft) national breit diskutieren und in Gesetzesform im BT einbringen und möglichst durchbringen, dann wird unsere Initiative ab der 2020-Wahl von den Bürgern verstanden werden und eine mächtige unabhängige Bürgerfraktion im BT entstehen können. Die Zukunft wäre dann so, dass die Initiativen der Politik mehrheitlich aus der Zivilgesellschaft direkt kommen statt von Polit-Seilschaften.

    15.12.2016 04:40 Uhr
  • Guten Tag, ich würde es für den Anfang empfehlen zentral beim Iniator zusammenlaufen zu lassen. Je nach Entwicklung kann dann immer noch gesplittet werden. Die Organisation sollte sich aus der Entwicklung des Vorhabens entwickeln. Hauptaufgabe wird es sein die Menschen zu interessieren, damit überhaupt Mengen entstehen. Ich bin mit einer Mitstreiterin seit einiger Zeit dabei Flyer für unsere Sache zu gewinnen, welches sich als recht schwer herausstellt, mangels Interesse der Bevölkerung. Traurig ist, -- Alle wollen Veränderung -- aber mitmachen will keiner. Woran liegt es, dass die Menschen so träge sind ? Das müssen wir anpacken, sie zu aktivieren ! Der Weg bis in den Bundestag ist noch sehr weit. Warum fangen wir nicht an Regional schon etwas zu tun, um ins Rathaus zu gelangen ? Das wäre mein erster Schritt, ohne aus den Augen zu verlieren dass die Wahl bevorsteht. Ein Kandidat ist eh zu wenig, es sollten schon ca. 10 Vertreter sein, damit es Gewicht hat. Auch wir werden nicht alle Wünsche und Bedürfnisse der Menschen erfüllen können, sondern müssen auch da bündeln, wo der Schuh im Volk drückt.

    P.Terrazzino
    14.12.2016 23:17 Uhr
  • ein erster Schritt zur höheren Akzeptanz wäre wohl auch eine lesefreundliche Gestaltung dieser Seite. Wenn ich als User mich hier über Direktkandidaten – also Menschen aus meiner Umgebung – informiere, und wie auf der Seite hier 100% Text und keinerlei strukturierende Elemente oder Bilder erhalte, ist mein Interesse schnell wieder bei null.

    Greetings
    15.12.2016 00:15 Uhr
  • Wie sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten die Wünsche, Vorschläge und Ideen der BürgerInnen ihres Wahlkreises mitgeteilt bekommen? Wie weit sollen die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten diese Vorschläge in die Diskussionen und Entwürfe im Bundestag einbringen? Aufgrund meiner praktischen Erfahrungen als ehemaliger Grünen-Kreistagsabgeordneter meine ich: Die anstehenden politischen Themen und Anträge sollen von einem Gremium der Abgeordneten gründlich bearbeitet und vorbereitet werden - vorallem im Hinblick auf Umsetzbarkeit und Eignung mit anderen zu koalieren. Dann sollen die sich ergebenden realistischen Möglichkeiten zuerst in den Kreisen und dann auf Wahlkreis-Ebene unter Einbeziehung der Öffentlichkeit, Wähler diskutiert und dann darüber abgestimmt werden. Die Ergebnisse dieser Abstimmungen sollen die Wahlkreisabgeordneten in die möglichen Koalitionen einbringen, um sie als Anträge, Gesetzes-Vorlagen etc. in das Parlament einbringen zu können.

    Im übrigen empfehle ich unserer Bewegung, sich keinesfalls mit dem negativem Begriff Bürger-"Kommission" zu bezeichnen, denn die Bürger haben genug schlechte Erfahrung mit der "Kommission" der EU gemacht.

    Was sagen Sie zu einer Ziel-Bezeichnung: Bürgeraktion für das Grund-Gesetz (und die Länderverfassungen) - diese wollen wir schützen und endlich umsetzen - Nein zu CETA und TTIP, Nein zu Markt-Diktaturen, keine "marktkonforme Demokratie", gegen die Unterdrückung und Ausbeutung der Armen und Unwissenden. Freier Handel ist nur dann wirklich frei, wenn Beschäftigte weltweit, in den unterschiedlichen Ländern auf der Basis gleicher Chancen (Löhne) und Qualität entlohnt werden - die Einfuhr-Differenzen müssen adäquat abgeschöpft werden und diese Zoll-Einnahmen für eine effektive Entwicklungshilfe verwendet werden.....

    Hermann Hohenester
    14.12.2016 23:22 Uhr
  • Am Besten wäre wahrscheinlich themenbezogene emailaccounts einzurichten wie z.B bildung@direktkandidat.de etc., anschließend können diese dann vom Kandidaten je nach Auslastung entweder direkt überwacht/ausgewertet werden, oder wenn nicht möglich da zuviele Mails: man teilt jeden Account einem Helfer zu der die Infos sammelt aufbereitet und dann gebündelt an Kandidaten weitergibt

    loga@posteo.de
    14.12.2016 23:23 Uhr
  • Mein Vorschlag wäre, die Regularien so zu fassen, dass sie auch im »allerbesten« Fall, also in dem Fall, dass sehr viele der 200.000 Menschen Wünsche äußern möchten, den dann gegebenen realen System-Beanspruchungen standhalten. Dies würde bedeuten, dass die Bürgerkomitees auch nach der Bundestagswahl aktiv bleiben, sich regelmäßig treffen, und dass Bürger dort ihre Wünsche äußern dürfen, auch wenn der Abgeordnete gerade nicht vor Ort ist, sondern in Berlin zu tun hat.

    ———— Das Bürgerkomitee bündelt und teilt mit. Der gesamte Prozess sollte transparent sein, d.h. ein Bürgerkomitee schreibt in seinem jeweiligen Sitzungsprotokoll jegliche Bürgerwünsche, auch Einzelmeinungen, auch Exotisches, auch Triviales, unzensiert nieder, ebenso dokumentiert es dort im Protololl etwaige Bündelungsprozesse und dann selbstverständlich auch im Wortlaut die Mitteilung an den Abgeordneten, welche direkt nach Sitzungsende noch am selben Tage bzw. Abend dem Abgeordneten per Mail zuzustellen ist.

    ———— Auch online sollten Wünsche geäußert werden dürfen, bestensfalls transparent für jedermann, bestensfalls auf: www.direktkandidaten.info . Dies würde die Bürgerkomitees davon entlasten, allerorts eigene Web-Plattformen unterhalten zu müssen. Das Bürgerkomitee sichtet, sortiert, bündelt, und dies alles fließt in den im vorigen Absatz beschriebenen Vor-Ort-Prozess mit ein.

    ———— Sollten es mindestens 2 unserer 299 Kandidatinnen ins Parlament schaffen, wäre Kooperation untereinander wünschenswert dahingehend, dass sie sich über diese Bürgerwünsche aus ihren jeweiligen Wahlkreisen austauschen, da Abgeordnete sich ja in unterschiedlichen Ressorts / Arbeitsgruppen / Ausschüssen bewegen und ein kollegiales Miteinander die Effizienz erhöht.

    ———— Um die Initiative im Themenkreis Freies Mandat / Imperatives Mandat absolut unangreifbar zu halten, empfehle ich, aus der durchaus sinnvollen Diskussion darüber, inwieweit die BürgerkandidatInnen / Abgeordneten diese Bürger-Vorschläge in ihr Wirken im Bundestag einbringen, keinerlei Schlussfolgerungen mit dem Verb »sollen« abzuleiten.

    ———— Hierzu: Zitat: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 38, Abs. 1: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. Zitat-Ende. Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_38.html

    ———— Sinnvoller schiene mir, dass in die oben vorgeschlagene Prozessbeschreibung für Bürgerkomitees so etwas eingeflochten wird wie: »Die an den Abgeordneten gesandte Mail darf zu jeglichen weitertransportierten Bürgerwünschen Stimmungsbilder inform prozentual gefasster Bürgerkomitee-Statements enthalten.«

    ———— Ferner könnte ich mir vorstellen, dass es im Sinne von Unabhängigkeitswahrung nicht unklug wäre, Färbungen, Verstärkungen und Trübungen auf dem Transportwege von vornherein völlig unmöglich zu machen.

    ———— Dies führt mich zu folgender Überlegung, deren Kommentierung und ggf. Diskussion mich sehr freuen würde:

    ———— § a) Alles gehört ins Protokoll. Das Protokoll ist am Sitzungsabend live zu erstellen und vorzulesen und möglichst einstimmig abzusegnen, ansonsten mit prozentualer, aber keinesfalls namentlicher Angabe der Zustimmungsraten.

    ———— § b) Die/der Abgeordnete wird nach seiner/ihrer Wahl von "ihrem"/"seinem" Bürgerkomitee ausschließlich inform von solchen Protokollen kontaktiert.

    ———— Lieber Herr Rembold, wird man vom System automatatisch informiert, wenn hierunter weitere Kommentare erscheinen? Ferner erkennt die Syntax hier gerade weder Doppelleerzeichen noch Leerzeilen noch Absätz noch Spiegelstriche. vlg

    Andreas Mattersteig
    14.12.2016 23:01 Uhr
  • Volksvertreter sollten aufgrund ihrer charakterlichen Eignung in das Parlament gewählt werden. Welche Kriterien aber letztendlich die Bürger als maßgebend betrachten unterliegt allein ihrer Entscheidung. Eine große Gefahr, aber ein Schritt, den wir wagen müssen. Die Kandidaten sollten mit Weitsicht und Tiefgang in Verantwortung gegenüber allen Bürgern ihres Landes entscheiden. Dabei sollten sie stets Impulse ihrer Umwelt, aus der Bevölkerung und ihres Wahlkreises wahrnehmen. Standardkommunikation ist heute das Internet, für, nennen wir sie respektvoll "die Alten", sind periodische Treffen hilfreich, haben neben dem Vorteil der persönlichen und menschlichen Nähe jedoch den Mangel, dass nicht jeder zu diesen Terminen erscheinen kann, nicht alle Wortmeldung berücksichtigt werden und im schlechtesten Fall eine Vielzahl verschiedener Standpunkte gesammelt werden müssen und trotzdem darüber nicht entschieden werden kann. Bei Facebook, Twitter, E-Mail, etc., oder sogar opensource Lösungen können Standpunkte der Abgeordneten/Kandidaten dargestellt werden und eine Bewertung durch die Wähler oder allgemein die Bevölkerung erfolgen. Halt wie die typischen Sonntagsfragen nur durch den Kandidaten und nicht den Marktforscher, eben nicht repräsentativ sondern direkt. Trotzem bleibt der Abgeordnete unabhängig und muss sich jede Legislaturperiode für sein Handeln bewerten lassen.

    Was bei den Parteien durch ihre Abgeschlossenheit und den Partei- und Parlamentslobbyismus außerhalb zu Politikverdrossenheit und Volksferne geführt hat, bedeutet für die Parteien nach Innen eine effektive, zugegeben engstirnige, Mehrheitsfindung im Parlament.

    Der unabhängige Direktkandidat kann bei seinen Mehrheitsfindungen, Vorschlägen, Entwürfen, Initiativen allgemein keine Strukturen einer Fraktion oder Partei nutzen, sich nicht auf die Maßgaben eines Parteiprogramms berufen. Vielmehr beruft er sich auf eine vernunftbegabte, menschliche und verstehende Gemeinschaft Gleichgesinnter, egal ob konservativ, sozial, liberal, links oder ökologisch. Die Ansätze mögen sich unterscheiden, die Ziele unterscheiden sich nur wenig.

    Es ist ein schwieriger Weg, da der Charakter, die Prägung, eines typischen Politikers potenzgesteuert ist. Er ist machtbesessen, ignorant und folgt seiner eigenen Wahrheit. Alles andere sind Ausnahmen, die schwer zu finden sind, weshalb wir Menschen das Menschliche unter uns nicht nur suchen, sondern auch finden müssen. Praktisch ist dies nur in einer digitalen Welt möglich, jedoch erschließt sich in der digitalen Welt das Menschliche nicht.

    servuskurt
    14.12.2016 22:47 Uhr
  • Im Prinzip halte ich auch E-Mail für sinnvoll. Andrerseits wird ein Abgeorneter im Polit-Alltag kaum in der Lage sein, hunderte von individuellen E-Mails auszuwerten. Wahrscheinlich müssen sich "Mitregierer" in einer Liste registrieren, die dann zu einem bestimmten oder mehreren Themen standardisierte "Fragebögen" erhalten und diese dann mit "Kreuzchen setzen" beantworten. Ich mag diese Art von Fragebögen überhaupt nicht, aber sie sind maschinell auswertbar und der Abgeordnete kann das Resultat zur Kenntnis nehmen. Dieses sollte dann allerdings für ihn bindend sein, sofern es den Zielen der Bürgerbewegung entspricht.

    Hartmut Zipperlen
    14.12.2016 22:19 Uhr
  • Vielleicht soll es einen Online-Formulare geben, wo Menschen ihren Anregungen ausfüllen können

    14.12.2016 22:27 Uhr
  • Ich kann mir ein online-Portal je Wahlkreis vorstellen, 1. in dem zeitnah die aktuell anstehenden Themen aus dem Bundestag aufgelistet sind, mit Fragen bzgl. gewünschtem Abstimmungsverhaltverhalten, das dann auch begründet werden muss 2. das ist eine Sache eines dann Abgeordneten selbst, wie verantwortlich geht er mit dem Votum seiner Wähler um, wie ist es bezogen auf die Gesamtlage, in die er sicher mehr Einblick hat und letztlich seinem Gewissen, nach dem er laut GG frei zu entscheiden hat

    Günter Thies
    14.12.2016 22:25 Uhr
  • Am besten fände ich es, wenn jeder Kandidat/Abgeordnete einen Newsletter einrichten würde, den alle Wähler abbonieren und dort antworten bzw. Ideen einbringen könnten. D.h., email-Kontakte. Ich nutze die "sozialen" Netzwerke twitter, facebook, google, etc. gar nicht. Deren Zensur steht ja bevor, außerdem lesen da NSA und andere immer mit. Bei emails ist es auch nicht mehr so sicher, aber es macht den Burschen aus meiner Sicht mehr Mühe.

    Herbert
    14.12.2016 22:24 Uhr
    1. per mail oder durch eigene homepage der kanditaten oder durch persönliche gespräche z.b. 1 mal im monat zu bestimmten terminen

    2. durch abstimmmung im eigenen wahlkreis ( so wie es in der schweiz auch funktioniert ) oder durch eine prozentual fest zu legende mindestanzahl der gesamten wähler in den einzelnen wahlkreisen der kandidaten (0,5 % sollten es schon sein ) die etwas vortragen bzw. ändern wollen

    romano schwabel
    14.12.2016 22:24 Uhr
  • 1.) per email, per Infostände, Umfragen(Öffentlichkeitsarbeit) 2.) So weit sie dem Wohle Deutschenlands, der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens dienen - durch Abstimmung in der Direktkandidateninitiative

    14.12.2016 21:57 Uhr
  • ich finde diese Frage sehr wichtig, doch selbst habe ich noch keine Idee. Denn wie ein Prozedere ablaufen kann und möglichst viele Bürgerinnen mitmachen könne, weiß ich nicht. Auf jeden fall sollen diese Vorschläge dann auch mit in den Bundestag. So kann die Bürgernähe entstehen.

    e-lenzen@t-online.de
    14.12.2016 21:42 Uhr
  • Ich habe keine Ahnung, was Sie da meinen!

    Hans Oswald
    14.12.2016 21:28 Uhr
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