Eine Initiative nach einer Idee
von Marianne Grimmenstein

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Vorstellung potenzieller DirektkandidatInnen

Wir wollen den potenziellen DirektkandidatInnen auf unserer Website eine einheitliche Möglichkeit geben, sich vorzustellen. Dazu unser Vorschlag für Interview-ähnliche Fragen, die die KandidatInnen beantworten können.

M. R., Asperg
Juni 2016
Details

Eine Vorstellung soll auf jeden Fall enthalten:

  • Name
  • Wohnort
  • Alter
  • Beruf

Weiterhin sollen die DirektkandidatInnen die Möglichkeit haben, folgende Informationen hinzuzufügen:

  • Portrait
  • Familienstand
  • Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Gruppierungen (Vereine, Parteien, Firmen, etc.)

Antworten zu folgenden Fragen

  • Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden?
  • Welche Qualifikationen bringen Sie für die Arbeit als DirektkandidatIn mit?
  • Welches politische Projekt wollen Sie bei einer Wahl für Ihre BürgerInnen als Erstes ins Leben rufen?
  • Welche Person würden Sie am ehesten als Vorbild für sich ansehen und warum?
  • Welches politische Ereignis hat sie in letzter Zeit besonders gefreut?
  • Welches politische Ereignis hat Sie in Ihrer Jugend geprägt?

Wir sind offen für weitere Möglichkeiten der Vorstellung, andere Fragen, weitere Daten, die interessieren oder sonstige Verbesserungsvorschläge.
Gerne in den Kommentaren.

18 Kommentare
  • Zu der Frage: Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden? Da würde ich noch was ergenzen... Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden und warum keine Partei angehören um die Interessen zu vertreten? Man könnte die KandidatIn auch fragen: Woher beziehen Sie sich ihre Informationen um ein Objektives Bild der momentanen Politik zu bekommen? Würde mich halt interessieren, wenn er nur sagt Fernsehn...das wer schon bisschen fail. Und halt ne Frage wer super über die Ängste und Bedenken der Kandidatur...ganz wichtig finde ich. Und als letzte Frage die man stellen könnte: Welche Worte möchten Sie an den Bürger noch richten?

    Robert Schaal
    24.07.2016 22:55 Uhr
  • Lasst den Kandidaten möglichst freie Hand bzw. gebt Ihnen, wenn nötig, Unterstützung, sich selbst vorzustellen. Form der Vostellung können sein: - Video - Text - Audio - ... Formen der Unterstützung: - Rechtschreib- und Grammatiküberprüfungen - Äußeres Erscheinungsbild - Üben von Auftritten - ...

    Die Maßgebenden Fragen sollten sein: Warum und in wie fern halten Sie sich für einen geeigneten Kandidaten? An welchen Themen würden Sie gerne mitarbeiten? Welche politischen Themen bewegen Sie?

    Portrait, Familienstand und (derzeitiges) soziales Engagement sind nicht maßgebend für politische Arbeit, eher hübsches Beiwerk, was unter sonstiges laufen sollte! Ebenso kann ein Wahlprogram von einem Nicht-Politiker nicht in dem Maße gefordert werden, wie es von den Parteien vorgelegt wird.

    Claudia B.
    11.07.2016 17:11 Uhr
  • Einige Kommentare möchte auch ich gerne kommentieren:

    Welche Gründe würden Sie dazu bewegen, nicht gemäß dem Willen des Volkes / der Mehrheit entsprechend (zu) handeln

    Nun, was die "Mehrheit des Volkes" will, ist sehr schwierig zu beantworten und hängt nicht zuletzt davon ab, wer wie fragt. Ich meine, dass sich ein "Mehrheitswille" regelmäßig nicht zweifelsfrei feststellen lässt.

    Außerdem kann es durchaus sein, dass die "Mehrheit" auch mal falsch liegt, oder Dinge fordert, die mit unserem Grundgesetz oder anderen Normen nicht übereinstimmt. Wie soll sich ein/e Direktkandidat/in dann verhalten? "Mehrheitswille" geht vor "Unrecht"?

    Wie oder Womit garantieren Sie Ihre Unbestechlichkeit?

    Eine Versicherung (bei der Allianz)? Wie will man so eine Garantie einfordern? Und wer misst die Unbestechlichkeit?

    So lange Unbestechlichkeit nicht messbar ist wird man sie niemals absolut garantieren können.

    Auch wenn die Ansätze zu den Fragen und Kriterien sehr lobenswert sind, so dürften manche Antworten entweder unehrlich ("ich bin absolut unbestechlich") oder unbefriedigend ("es gibt keine Garantie für absolute Unbestechlichkeit") sein.

    24.06.2016 12:16 Uhr
  • Ich fände einen psychologischen Test sinnvoll. Nach den Kriterien: - Mitgefühl - Neugierde - Allgemeinbildung - Zielgerichtetes Handeln - Fähigkeit, aus einer objektiven Perspektive zu sehen. - Depressionen und Ängste

    Torsten Eckern
    22.06.2016 23:40 Uhr
  • ich denke für einen Politiker ist es besser eben nicht selber aus dem Fachbereich zu kommen indem er politisch tätig ist. Die Verflechtungen sind einfach immer gegeben und ich denke eine berufliche "Verflechtung" wird bewusst oder unbewusst dazu führen können beeinflusst zu werden. Gerade im Gesundheitswesen wird aus so vielen Kanälen Druck ausgeübt das es demjenigen schwer fallen würde davon gänzlich unbeeindruckt zu bleiben.Ich meine wenn jemand aus einem unabhängigen Berufsfeld sich entsprechend mit Fachleuten austauscht und beraten wird ist dies eher eine "Garantie" für Unbestechlichkeit.Eine Frage für das Grundgerüst könnte noch sein wie der Direktkandidat die politische Situation heute in Deutschland sieht und welchen Zustand er in der Zukunft sehen möchte auch in Hinblick auf die Konsequenzen für die Weltbevölkerung durch Entscheidungen die Deutschland mitträgt.

    Christiane
    15.06.2016 10:35 Uhr
  • Ich finde das Grundgerüst auch gut und die Ergänzung der Garantie zur Unbestechlichkeit sehr wichtig. Und doch sollten wir nicht allzu viel Perfektionismus erwarten. Wenn wir unsere Anforderungen zu hoch stellen, werden wir kaum Direktkandidaten finden. Sie sollten gute Anlagen mitbringen und sich dann entfalten dürfen, d.h. in ihre (neuen) Aufgaben reinwachsen dürfen. Wenn sie sich in einem politischen Fachbereich richtig gut auskennen, ist das schon super, der in dem sie politisch arbeiten wollen. Grundsätzlich ist überlegenswert ob Politiker für Fachbereiche, nicht besser von den Fachbereichen selbst gewählt werden. Zum Beispiel rund ums Thema Gesundheitswesen wählen Praktiker aus den verschiedenen Berufen (Klinikarzt, Hausarzt, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Psychologe, Hebammen, Krankenschwestern, Altenpfleger,..) Kollegen aus ihrem Bereich in die Politik. So ist jeder Gesundheitsberuf in festgelegten Anteilen vertreten. So können die Berufsfelder aus ganzheitlicher Sicht in die Politik getragen werden und dort Wege bester Heilungsverfahren gefunden werden. Das gleiche im Bildungsbereich (Erzieher, Lehrer, Psychologen, Berufsausbilder,…), im Landwirtschafts- und Ernährungsbereich (Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft, staatl. Klimaforschung, Naturschutz,…), usw.. Kommen auf diesem Wege einige Direktkandidaten in die Politik, mit besten Absichten, offenen Ohren und einem offenen Herz für die wahren Bedürfnisse der Menschen und unserer Lebensgrundlage Natur, so sind das beste Voraussetzungen, um gemeinsam mit uns Bürgern wichtigste Herausforderungen zu erkennen und anzupacken.

    Diana Casar
    12.06.2016 18:00 Uhr
  • Aus Gründen der Übersichtlichkeit habe ich meine Kommentare hier veröffentlicht:

    http://www.querdenkerforum.de/forum/showthread.php?tid=6913

    07.06.2016 01:56 Uhr
  • mein Problem ist, dass ich keinen Menschen in unserem Wahlkreis kenne, den ich vorschlagen würde

    Barbara Keller
    03.06.2016 17:02 Uhr
  • Auch ich finde, dass es sich um ein sehr gutes Grundgerüst handelt. Mir persönlich fehlt aber vor allem die Möglichkeit auf "externe" Informationen zu verlinken, z.B. Artikel in Zeitungen/Zeitschriften oder auch Äußerungen von persönlichen Unterstützern bzw. Interessengruppen. Wie und von wem eine Person unterstützt bzw. gefördert wird, halte ich nämlich für mindestens eben so wichtig, wie die konkreten Themen, für die sie sich einsetzt.

    Daniel K.
    03.06.2016 16:17 Uhr
  • Eigene ethischen Grundsätze, welche Werte im Miteinander stehen 100% über allen Entscheidungen?

    Cornelia
    02.06.2016 11:30 Uhr
  • Hier noch einige Fragen:

    • Welche Gründe würden Sie dazu bewegen, nicht gemäß dem Willen des Volkes / der Mehrheit entsprechend handeln würden?
    • Wie oder Womit garantieren Sie Ihre Unbestechlichkeit?
    • Welche Erfahrungen haben Sie damit sich in leeren Diskussionen durchzusetzen und Inhalte zu bringen?
    • Wie sieht Ihr Werdegang aus?
    • Wo arbeiten Sie derzeit?
    Hans-Werner Roitzsch
    02.06.2016 02:11 Uhr
  • Weitere m. E. sinnvolle Fragen: - Welchen aktuellen oder möglichen politischen Vorhaben oder Zielen könnten Sie auf keinen Fall zustimmen und warum? - Angenommen, Sie müssen davon ausgehen, dass ein Ihnen sehr wichtiges politisches Vorhaben Ihrem öffentlichen Ansehen schaden wird: wie verhalten Sie sich und warum? - Nennen Sie Gründe, die Sie bewegen könnten, sich aus der Politik zurückzuziehen. - Welchen Interessengruppen fühlen Sie sich verbunden bzw. wessen Interessen müssten Ihrer Meinung nach politisch deutlich stärker vertreten werden als bislang? Beschreiben Sie, welche und warum.

    Martin Kuboschek
    01.06.2016 22:45 Uhr
  • Die DirektkandidatInnen sollten die Möglichkeit haben Ihr Programm und Ziele darzulegen, da die Änderungen weitreichend sein können. Wie z.B. Einführung des Volkentscheids, Abschaffung von Subventionen, Einheitssteuer Satz, Einführung Vermögens- bzw. Reichensteuer, Verpflichtung Besitz und Vermögen zu registrieren, Länderschutzgesetze vor EU Recht.....

    Anja von Falkenhausen
    01.06.2016 20:34 Uhr
  • Welches Ziel würden Sie am Liebsten lokal, regional und global erreichen? Oder anders: Was möchten Sie im kommenden halben Jahr in zwei und fünf Jahren erreichen?

    Adrian SB
    01.06.2016 18:42 Uhr
  • Welche politische Entwicklung würden sie nicht mittragen

    Elvira Kolling
    01.06.2016 19:09 Uhr
  • Alle genannten, auch Informationen und Fragen müssen genannt werden! Schließlich möchte er doch Direktkandidat werden! Ein Direktkandidat soll ein gläserner Mensch sein. Möchte er es nicht, dann soll er auch kein Direktkandidat werden! Er ist ja etwas besonderes und erwartet das Vertrauen der Bürger! Denn er bekommt keine Unterstützung von seiner Partei!

    Karstadt-Hasi
    01.06.2016 19:18 Uhr
  • Ich stimme Ingo zu. Ein gutes Grundgerüst. Danke Frau Grimmenstein und Herr Rembold. Es wird wirklich Zeit, dass unsere Politik wieder mehr von echten Idealisten mit Mitgefühl bereichert wird. Aber es wird bestimmt nicht leicht als parteiloser unter den Fraktionen zu bestehen und sich auch unter Druck nicht unter kriegen zu lassen. Zusätzlich zur fachlichen Qualifikation, benötigt man eine sehr große Portion Idealismus, Unbestechlichkeit, Netzwerkfähigkeiten und gesundes Verbundenheitsgefühl mit der Welt, der Natur und den Menschen. Aber wie formuliert man daraus Fragen? Vielleicht hat noch jemand eine Idee dazu. Ich werde auch noch mal darüber nachdenken.

    Ricarda
    01.06.2016 20:48 Uhr
  • Ein gutes Grundgerüst. Es könnte beim Punkt Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden? interessant werden, weil dieser Punkt ja der Entscheidende ist.

    Ingo Heise
    01.06.2016 17:10 Uhr
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