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Parteiloser Bürgerkandidat

Parteilos finde ich wichtig für die Erststimme. Bürgerkandidat haben wir schon beschlossen!

Frank Leyhausen, Braunschweig
Februar 2017
Details

Das Stimmensplitting wurde schon von Parteien genutzt und die Idee ist bei den Wählern bekannt. Die Werbung sollte dann gezielt darauf abzielen die Erststimmen der chancenlosen Kandidaten gegen die Überhangmandate der CDU? zu nutzen.

13 Kommentare
  • Bitte nicht auf die Parteiform wie auf ein rotes Tuch losgehen, sondern die echten Probleme aufzeigen und lösen. Die Parteiform ist nötig um mitspielen zu können. Die Parteien haben das Wahlrecht so zu ihren Gunsten verändert, dass Parteilose keine Chance haben. § 6 Abs. 1 Satz 2 Bundeswahlgesetz https://www.gesetze-im-internet.de/bwahlg/__6.html hängt wie ein Damoklesschwert über Parteilosen: sobald sie Zulauf bekommen, saust es runter kurz vor der Wahl: Die Parteien warnen potentielle Wähler vor dem Verlust der Zweitstimme. Deshalb rein wahlrechtlich Parteiform annehmen, aber deutlich die wichtigen Unterschiede zu anderen Parteien hervorheben: ständiger Bürgereinfluss statt starres Korsettprogramm, kein Zweitstimmen-Wahlkampf, keine Delegierten, keine mächtigen Posten, keine Machterhaltungsspielchen, erklärtes Ziel zusammenzubringen statt zu spalten.

    PP
    24.02.2017 12:48 Uhr
  • Parteilose Bürgerkandidaten. (mänlich + weiblich)

    +

    Wolfgang Franke
    24.02.2017 19:19 Uhr
  • @Petra P: § 6 Abs. 1 Satz 2 Bundeswahlgesetz ist ein ziemlicher Hammer!

    Eine Pro-Forma-Partei halte ich hingegen für keine gute Idee.

    Unabhängige Direktkandidaten wenden sich aus meiner Sicht primär an Partei- und Politikverdrossene. Den meisten potenziellen Wählern dürfte es demnach herzlich egal sein, wenn ihre Zweitstimme unter den Tisch fällt.

    Vielleicht bietet diese Benachteiligung sogar eine weitere Chance auf einen Denkzettel für die etablierten Parteien? Schließlich wäre es für die Etablierten ziemlich ärgerlich wenn evtl. viele Tausend Zweitstimmen für CDU/CSU, SPD, etc. nicht zählen …

    24.02.2017 17:40 Uhr
  • Meines Wissens nach werden die Chancen beim Konsensieren durch viele Vorschläge nicht verringert. Also los, gerne noch mehr, noch bessere Vorschläge.

    22.02.2017 22:15 Uhr
  • Korrektur: 4 weitere Möglichkeiten reduzieren nur die Chancen - hier sit der Moderator gefragt -:)

    Frank Leyhausen
    22.02.2017 15:31 Uhr
  • toll das grosse Interesse an dem Vorschlag - vielen Dank. Worum kämpfen wir? Auf der Homepage steht die Parteien haben das Vertrauen verspielt. Ähnliches kann man auch jetzt überall lesen: https://klausbaum.wordpress.com/2017/02/22/27096/ Wenn es so ist das wir nur erfolgreich gewählt werden können unter Verlust der 2.-Stimme, dann sollten wir uns dem Problem offen stellen und das auch kommunizieren. Belogen werden wir auch ohne uns genug! Der Schwerpunkt ist eine Rückübertragung der Macht von der Regierung an das Parlament und zur Gewissensverpflichtung der von uns bezahlten Abgeordneten die aktuell nicht erscheinen oder wenn nicht wissen worüber sie abstimmen. Dies wird meines Wissen überwiegend durch Fraktionszwang gesteuert und daher könnte ich mich auch für fraktionslos / fraktionsfrei erwärmen. Stellen wir doch die Vorschläge mit Hinweis auf unsere Diskussion zusätzlich ein?

    Frank Leyhausen
    22.02.2017 15:15 Uhr
  • Ich stimme Achim Stender voll zu. Wir müssen differenzieren. Nicht auf die Parteiform wie auf ein rotes Tuch losgehen, sondern die echten Probleme aufzeigen und lösen. Die Parteiform ist nötig um mitspielen zu können. Die Parteien haben das Wahlrecht so zu ihren Gunsten verändert, dass Parteilose keine Chance haben. § 6 Abs. 1 Satz 2 Bundeswahlgesetz https://www.gesetze-im-internet.de/bwahlg/__6.html hängt wie ein Damoklesschwert über Parteilosen: sobald sie Zulauf bekommen, saust es runter kurz vor der Wahl: Die Parteien warnen potentielle Wähler vor dem Verlust der Zweitstimme. Deshalb rein wahlrechtlich Parteiform annehmen, aber deutlich die wichtigen Unterschiede zu anderen Parteien hervorheben: ständiger Bürgereinfluss statt starres Korsettprogramm, kein Zweitstimmen-Wahlkampf, keine Delegierten, keine mächtigen Posten, keine Machterhaltungsspielchen, erklärtes Ziel zusammenzubringen statt zu spalten.

    PP
    22.02.2017 08:34 Uhr
  • Auch wenn ich Wikipedia kritisch sehe - viele nutzen sie. Danach ist: - parteifrei eine österreichische politische Organisation, die als Liste bei der Landtagswahl in der Steiermark angetreten ist. - werden Personen als parteiunabhängig bezeichnet, die ohne engere Bindung an eine politische Partei agieren. Sie können jedoch in loser Form mit einer solchen kooperieren. - Als Parteiloser gilt, wer ein politisches Amt oder Mandat ausübt bzw. anstrebt, jedoch keiner politischen Partei angehört.

    Ich mag parteilos, es geht leicht über die Lippen. Parteiunabhängig wäre meine 2. Wahl. Parteifrei klingt für mich wie "frei von Konservierungsstoffen". Auch nicht schlecht, aber irgendwie unpassend.

    Das mit § 6 Abs. 1 Satz 2 halte ich für ein Mißverständnis - es gehört hier nicht zum Thema, ist aber trotzdem interessant. Weiß jemand, ob das irgendwo schon ausführlicher diskutiert wurde?

    18.02.2017 15:37 Uhr
  • Wir sind nicht parteilos, wir stehen zusammen für Gerechtigkeit und bilden somit eine Gruppe, in der wir gleiche Meinungen vertreten. Somit sind wir parteiisch. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht aus schwarz weiß machen, so wie es die Medien tun.

    Achim Stender
    18.02.2017 15:33 Uhr
  • '...frei' ist man überwiegend von negativen Dingen und diese zusammengesetzten Wörter erzeugen positive Gefühle: angstfrei, stressfrei, pestizidfrei, gewaltfrei, gentechnikfrei, schulfrei ... '...los'ist man überwiegend von positiven Dingen und diese zusammengesetzten Wörter sind daher überwiegend negativ: humorlos, erfolglos, energielos, kraftlos, arbeitslos, sinnlos, zwecklos, mittellos ...

    Ein sehr wichtiges Buch für achtsame Wortwahl ist 'Politisches Framing' www.buch7.de/store/product_details/1025801567

    PP
    18.02.2017 13:50 Uhr
  • Parteilos ist ein bekannter Begriff (in duckduck finde etliche positiv besetzte Begriffe) - Parteifrei finde ich eine Organisation. Ich interpretiere bei Parteifrei etwas gegen Parteien. Sehr subjektiv - aber das möchte ich vermeiden. Chancenlose Kandidaten sollten uns und unsere Idee unterstützen können. Danke für die Kommentare!

    Frank Leyhausen
    18.02.2017 11:03 Uhr
  • 'Parteifrei' klingt positiver als 'parteilos'. Besser als GEGEN Parteien wäre aber FÜR etwas zu sein. Solange ein skandalöser § 6 Abs. 1 Satz 2 im Bundeswahlgesetz steht (Wer seine Erststimme einem erfolgreichen Einzelkandidat oder Kandidat einer Kleinpartei unter 5%/3Kandidaten gibt, verliert seine Zweitstimme.) braucht man eine Pro-Forma-Partei, um Zweitstimmen zu retten und für alle, die verstanden haben, dass die Zweitstimme wichtig ist, wählbar zu bleiben.

    Petra P
    17.02.2017 17:58 Uhr
  • Einfach. Auf den Punkt. Neutral - gefällt mir. Die Mädels nehmen natürlich "Parteilose Bürgerkandidatin"

    17.02.2017 13:53 Uhr
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