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von Marianne Grimmenstein

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Bedingungsloses Grundgehalt

Die Bürgerkandidaten sollten sich für die Einführung eines Bedingungslosen Grundgehaltes für alle Deutschen Staatsbürger in Höhe von 2000 € monatlich einsetzen.

Wo kann ich hier meinen Favoriten anklicken? Ich finde die Schaltfläche nicht!, Viernheim
Februar 2017
Details

Das gesellschaftliche Vermögen in Deutschland ist sehr ungerecht verteilt. Die reichsten 800 Menschen verfügen über mehr Vermögen als die ärmsten 40 Millionen. Wer arbeitslos wird, muss für menschenunwürdiges Hartz 4 betteln und selbst dieses Existenzminimum kann noch gekürzt oder gar komplett gestrichen werden. In einem wohlhabenden Land wie Deutschland darf dies nicht hingenommen werden! Die Starken müssen den Schwachen helfen!

Das Bedingungslose Grundgehalt soll nicht über Steuergelder finanziert werden, sondern indem dem reichsten Teil der Deutschen Bevölkerung entsprechendes Vermögen enteignet wird und der Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird. Das Grundgesetz lässt eine Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit ausdrücklich zu ("Eigentum verpflichtet").

11 Kommentare
  • @ Bernhard W.: Es sollten nur die Multimillionäre und Milliardäre enteignet werden, damit diese mit ihrem Vermögen den Armen in Deutschland helfen. Was spricht dagegen?

    Zur Vermeidung von Sozialtourismus sollten nur Deutsche Staatsbürger in den Genuss des BGE kommen. Dann ist es egal, wer hier her zieht, wer keine Deutsche Staatsbürgerschaft hat, bekommt kein BGE - Problem gelöst.

    Samuel Albert, Viernheim
    26.02.2017 16:05 Uhr
  • Dass diejenigen, die wie auch immer besser gestellt sind, den anderen helfen und beistehen - in vielerlei Dingen, das ist christlich oder allgemein ausgedrückt ethisch und sollte im Grunde selbstverständlich sein. Also ei Mit- und Füreinander!

    Marina Vogel
    25.02.2017 19:00 Uhr
  • @ Ursula Mathern: Ich hätte das BGE nur für diejenigen vorgeschlagen, die die Deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Ich denke nicht, dass das rassistisch ist. Das Wahlrecht haben ja meines Wissens auch nur Deutsche Staatsbürger.

    Samuel Albert, Viernheim
    25.02.2017 17:16 Uhr
  • All die Vorschläge, die auf "Enteignung" zielen, kann ich nicht unterstützen, denn sie befürworten vor allen die Enteignung von anderen und nicht das sinnvolle BGE (unabhängig von der Höhe), sind Teil einer zu nichts führenden Neiddiskussion.

    Unabhängig davon muss - ohne sich fremdenfeindlichen Vorwürfen auszusetzen - eine Grenze gegen eine Zuwanderung in ein solches System gezogen werden.

    Bernhard W.
    25.02.2017 14:18 Uhr
  • Ich bin ebenfalls für ein Bedingungsloses Grundeinkommen - für alle! Bei gleichzeitigem Erhalt und Ausbau des Sozialstaates. Für alle hier lebenden Menschen, weil es ansonsten rassistisch wird.

    Ursula Mathern
    24.02.2017 20:02 Uhr
  • Weil es bisher noch keine tatsächlichen Kandidaten gibt und diese konkret noch nichts bewegen können, muss ich dies als Idee belassen und nicht in die Abstimmung einbringen.

    Dies ist kein Schritt, der als nächstes erledigt werden könnte.

    Magnus Rembold
    24.02.2017 11:43 Uhr
  • Ich bin dafuer, zunaechst nur einmal die Art & Weise eines BGE durch eine Enquettekommission entwickeln zu lassen, um im Anschluss daran die Vorschlaege in Gesetze zu ueberfuehren. Die hier angesprochenen Themen (ungerechte Vermoegensverteilung, ungerechtes HartzIV usw.) sind m.E. alles Sachverhalte, die nicht nur durch ein BGE "geheilt" werden koennten. Das geht viel einfacher auch ohne BGE. Ich bin sicher, dass viele Menschen heute nichts mit der vielen, durch ein BGE entstehenden, wertvollen Lebenszeit anfangen werden koennen. Denn, dass koennen sie heute auch schon nicht (mehr). Wir "fuellen" unsere kostbare Lebenszeit am liebsten naemlich mit schaedlichem Konsum, siehe Verschmutzung des Wassers, der Luft, unserer Boeden durch Verkehr, uebermaessige Herstellung von "billigen" Produkte usw. Ich gehe sogar so weit, dass ich von einem Vermoegen, dass zu 90 Prozent aus der Ausbeutung von Ressourcen & Menschen entstanden ist, die nicht in der BRD leben, ich nichts erhalten moechte.

    Tina W
    20.02.2017 08:14 Uhr
  • Das BGE ist auch eine einmalige Chance. Welch ein Kreativmotor für Innovation und Ideenvielfallt wäre bei uns möglich, wenn viele von uns nicht mehr nur arbeiten müssten, um zu leben. Man denke nur, wie viel mehr ehrenamtlich in der Bildung möglich wäre. Etliche schlecht bezahlte Arbeitsstunden, die nur die Kassen von Investoren und und Managern füllen, verlören ihre Notwendigkeit bei den wirklichen Machern und Kreativen dieser Gesellschaft. Weniger Ausbeutung, mehr gesellschaftliche Selbstbestimmung.

    Holger
    19.02.2017 14:45 Uhr
  • @ Uwe KW: Hier ist es doch gar nicht so wichtig, wie Geld entsteht. Nachgedacht habe ich bereits. Geld ist genug da, nur ungleich verteilt. Das ließe sich mit dem Grundeinkommen und einem entsprechenden Gesetz zur Enteignung der reichsten Menschen Deutschlands ändern.

    Samuel Albert
    19.02.2017 05:47 Uhr
  • Sie wissen, das es mehrere Modelle bzw Gruppen gibt, die alle gemeinsam den Begriff "Grundeinkommen" benutzen ohne damit das selbe oder auch nur das gleiche zu meinen?

    Götz Werner, die Linke, die Initiative Grundeinkommen, die FDP, die Piratenpartei und jetzt auch sie? www.ebi-grundeinkommen.de/europaische-burgerinitiative/ buergerinitiative-grundeinkommen.de/ https://www.grundeinkommen.de/

    hier ein sehr fundiert dargelegtes und berechnetes Modell: Sozialstaat 3.0 http://computerdemokratie.de/2016/11/12/sozialstaat-3-0-versionsstand-1-5/

    Die Idee des Grundeinkommens ist smart & notwendig. Um über BGE sinnvoll zu reden, sollte jeder an dem Gespräch beteiligte Mensch mehr drauf haben als nur ein paar romantische Träume vom sorgenfreien Leben. Wenn man von der Finanzierung eines BGE spricht sollte man zum Beispiel wissen wie Geld entsteht. siehe => https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Service/Glossar/_functions/glossar.html?lv2=32032&lv3=62224#62224

    und dann nachdenken...

    17.02.2017 22:59 Uhr
  • Ich habe bei meiner Priorität Soziale Gerechtigkeit das BGE an erste Stelle gesetzt, allerdings in Höhe von 1.100 Euro für Erwachsene ab 17 Jahren(aktuelle Armutsgrenze in Deutschland). Kinder und Jugendliche die Hälfte. Das würde die Armut mit einem Schlag erledigen und sämtliche Sozialprogramme in einem zusammenfassen. Insgesamt hängt die Attraktivität der BürgerkandidatInnen vom jeweiligen Wahlprogramm ab. Da sollten wir uns untereinander austauschen. Im Profil wird gefragt, was sind prioritäre Politikfelder und was wollen wir umbedingt umsetzen. Wir sollten diese Angaben unter uns austauschen und sehen, welche Übereinstimmungen es unter uns gibt und wie wir uns gegenüber den BT-Parteien unterscheiden.

    18.02.2017 04:39 Uhr
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