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von Marianne Grimmenstein

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Bedingungsloses Grundgehalt

Die Bürgerkandidaten sollten sich für die Einführung eines Bedingungslosen Grundgehaltes für alle Deutschen Staatsbürger in Höhe von 2000 € monatlich einsetzen.

Wo kann ich hier meinen Favoriten anklicken? Ich finde die Schaltfläche nicht!, Viernheim
Februar 2017
Details

Das gesellschaftliche Vermögen in Deutschland ist sehr ungerecht verteilt. Die reichsten 800 Menschen verfügen über mehr Vermögen als die ärmsten 40 Millionen. Wer arbeitslos wird, muss für menschenunwürdiges Hartz 4 betteln und selbst dieses Existenzminimum kann noch gekürzt oder gar komplett gestrichen werden. In einem wohlhabenden Land wie Deutschland darf dies nicht hingenommen werden! Die Starken müssen den Schwachen helfen!

Das Bedingungslose Grundgehalt soll nicht über Steuergelder finanziert werden, sondern indem dem reichsten Teil der Deutschen Bevölkerung entsprechendes Vermögen enteignet wird und der Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird. Das Grundgesetz lässt eine Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit ausdrücklich zu ("Eigentum verpflichtet").

15 Kommentare
  • @ Regina Rosemann: Vielen Dank für deinen Kommentar und deine tollen Ideen :)

    Wenn der Steuersatz für alle 10 % betrüge, würde das einerseits die Mittelschicht und die "gewöhnlichen" Angestellten entlasten, was positiv wäre. Andererseits würden die Großverdiener und die Reichen deutlich weniger Steuern zahlen als bisher - zu welchem Zweck? Ich finde, man sollte den Steuersatz schon staffeln - wer mehr verdient, zahlt auch einen höheren Prozentsatz an Steuern. Dann lieber den Steuersatz für den Normalverdiener senken (da gab es doch vor einigen Jahren mal ein Wahlversprechen "Mehr Netto vom Brutto", das auch nie eingehalten wurde, zumindest nicht für Normalverdiener) und den für Gutverdiener unverändert hoch lassen oder besser leicht erhöhen.

    Ich denke nicht, dass Geburtenzuwachs dem Problem der Überalterung der Gesellschaft begegnet. Das halte ich für zu kurz gedacht. Denn wenn es heute mehr Geburten gibt, sind diese Kinder in 70 Jahren ältere Menschen - dann ist die Überalterung jetzt zwar abgemildert, dafür in der Zukunft aber umso stärker. Dann bräuchte man in 70 Jahren noch mehr Geburten, und diese Kinder sind in weiteren 70 Jahren wieder Senioren usw. - ein Teufelskreis.

    Ich denke, Geburtenzuwachs ist der falsche Weg. Deutschland ist mit über 80 Millionen Einwohnern bereits eines der dichtbesiedelsten Länder und der weltweite Bevölkerungszuwachs ist auch problematisch.

    Langfristig gesehen würde eher eine Reduzierung der Geburten gegen die Überbevölkerung beitragen. Die Überalterung ist so oder so denke ich nicht zu lösen, man darf sie nicht als Problem ansehen, sondern sie ist unseres medizinischen Fortschrittes geschuldet. Die Menschen leben immer länger und deshalb gibt es eben mehr ältere Menschen im Verhältnis zur Anzahl der jungen Menschen. Auch deshalb bin ich für die Einführung des BGE, um die Altersarmut zu beenden.

    Samuel Albert
    23.06.2017 00:04 Uhr
  • @ Marion Wolf: Eine sehr gute Idee, wie ich finde.

    Dennoch denke ich nicht, dass das BGE zum Schmarotzertum führen würde. In der Schweiz gab es soviel ich weiß mal eine Befragung, nach der 80 % der Befragten auch nach Einführung eines Grundgehaltes weiterhin arbeiten gehen würden. Und wenn die Menschen nach Einführung des Grundgehaltes nicht mehr arbeiten wollen würden, müssten ihnen entsprechende Anreize geboten werden. Wenn das Grundeinkommen z. B. 2000 € monatlich beträgt, wird logischerweise (bei Anrechnung des Grundeinkommens auf den Arbeitslohn) niemand für z. B. 2500 €, also 500 € mehr, Vollzeit arbeiten gehen. Das finde ich auch richtig so, damit die notwendigen, aber zumeist niedrig bezahlten Arbeiten wie z. B. Reinigungsdienstleistungen endlich angemessen vergütet werden. Dann müssen die zumeist reichen Firmen und Konzerne das Gehalt z. B. erhöhen auf 4000 €, also geht z. B. die Reinemachefrau für 2000 € monatlich Vollzeit arbeiten (nach Anrechnung des Grundeinkommens) und hat dann die 4000 € im Monat (Arbeitslohn plus Grundeinkommen) zur Verfügung. So würde der lange versprochene Wohlstand nicht nur bei den Reichen ankommen, sondern endlich auch bei den Bürger/innen und Arbeiter/innen!

    Samuel Albert
    21.06.2017 12:33 Uhr
  • Ich sehe das BGE erstmal nur als Möglichkeit, Sanktionen durch die Agentur für Arbeit zu beenden. Das BGE allein reicht jedoch nicht, um soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Denn was die "Schere" zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklaffen lässt, ist das kapitalistische System, als Vermögen und das Zinssystem. Daher muss das BGE gekoppelt werden mit einem gerechten Steuersystem. Der Steuersatz sollte für alle der gleiche sein, etwa 10%. Schmarotzertum befürchte ich nicht in allzu großem Ausmaß, da ich davon ausgehe, dass es von der Kaufkraft her sich nicht großartig von der jetzigen sozialen Grundsicherung unterscheiden wird. Und davon kann man eher schlecht als recht leben. Es gibt momentan gar nicht mehr genug Jobs für alle Arbeitslose. Und wenn, dann oft nur so Sinnlosigkeiten wie Call-Center. Ausserdem ist nicht jeder dafür geeignet, eine gute Arbeit zu machen. Es gibt drei Wege: entweder, man lebt am Existenzminimum und das reicht einem. Oder, man nutzt die Existenzsicherheit, um sich für etwas zu engagieren, was einem mit Sinn erfüllt. Oder aber man strebt nach Reichtum, wobei die Tätigkeit sekundär ist. Dies ließe sich nutzen, indem man unbeliebte, aber wichtige Arbeiten wie z.B. Putzdienste wesentlich höher entlohnt. Arbeitgeber können nicht mehr ausbeuten, wenn Arbeitnehmer auch sagen können, ich bin nicht darauf angewiesen, um zu überleben. Alle sozialen Tätigkeiten müssen deutlich besser bezahlt werden. Durch Ehrenamt wird schon heute viel zum BiP beigetragen. Aber die Leute müssen auch erst einmal umdenken. Dafür muss das Bildungssystem gründlich reformiert werden. Kinder sind von Natur aus lernbegierig, heutzutage wird einem vom Schulsystem das ausgetrieben. Ich schlage Monsantogrundschulen vor, später ein System nach Vorbild der amerikanischen Highschool, mit wissenschaftlichen und praktischen Fächern und vielen Clubs, um nach der eigenen Neigung zu lernen. Statt dem Bufti würde ich ein verpflichtendes Jahr für alle Schulabgänger in einem gemeinnützigen Bereich (sozial, ökologisch oder kulturell) einführen. Auch der Überalterung der Gesellschaft kommt das BGE entgegen. Weniger Altersarmut, ubd Geburtenzuwachs, weil Familien nicht Kind und Karriere verbinden müssen.

    17.06.2017 06:21 Uhr
  • Ein bedingungsloses Grundeinkommen finde ich problematisch, da es zum Schmarotzertum verführt. Ich plädiere stattdessen für ein unbürokratisches Grundeinkommen in Höhe von 1000,-€, für das die Empfänger - soweit sie dazu in der Lage sind - einen Tag die Woche an ihrem Wohnort gemeinnützige Arbeit leisten, um die Gemeinde oder bedürftige Bürger zu entlasten. Das würde die Leute gesellschaftlich integrieren und helfen, Not zu lindern.

    10.06.2017 03:21 Uhr
  • @ Bernhard W.: Es sollten nur die Multimillionäre und Milliardäre enteignet werden, damit diese mit ihrem Vermögen den Armen in Deutschland helfen. Was spricht dagegen?

    Zur Vermeidung von Sozialtourismus sollten nur Deutsche Staatsbürger in den Genuss des BGE kommen. Dann ist es egal, wer hier her zieht, wer keine Deutsche Staatsbürgerschaft hat, bekommt kein BGE - Problem gelöst.

    Samuel Albert, Viernheim
    26.02.2017 16:05 Uhr
  • Dass diejenigen, die wie auch immer besser gestellt sind, den anderen helfen und beistehen - in vielerlei Dingen, das ist christlich oder allgemein ausgedrückt ethisch und sollte im Grunde selbstverständlich sein. Also ei Mit- und Füreinander!

    Marina Vogel
    25.02.2017 19:00 Uhr
  • @ Ursula Mathern: Ich hätte das BGE nur für diejenigen vorgeschlagen, die die Deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Ich denke nicht, dass das rassistisch ist. Das Wahlrecht haben ja meines Wissens auch nur Deutsche Staatsbürger.

    Samuel Albert, Viernheim
    25.02.2017 17:16 Uhr
  • All die Vorschläge, die auf "Enteignung" zielen, kann ich nicht unterstützen, denn sie befürworten vor allen die Enteignung von anderen und nicht das sinnvolle BGE (unabhängig von der Höhe), sind Teil einer zu nichts führenden Neiddiskussion.

    Unabhängig davon muss - ohne sich fremdenfeindlichen Vorwürfen auszusetzen - eine Grenze gegen eine Zuwanderung in ein solches System gezogen werden.

    Bernhard W.
    25.02.2017 14:18 Uhr
  • Ich bin ebenfalls für ein Bedingungsloses Grundeinkommen - für alle! Bei gleichzeitigem Erhalt und Ausbau des Sozialstaates. Für alle hier lebenden Menschen, weil es ansonsten rassistisch wird.

    Ursula Mathern
    24.02.2017 20:02 Uhr
  • Weil es bisher noch keine tatsächlichen Kandidaten gibt und diese konkret noch nichts bewegen können, muss ich dies als Idee belassen und nicht in die Abstimmung einbringen.

    Dies ist kein Schritt, der als nächstes erledigt werden könnte.

    Magnus Rembold
    24.02.2017 11:43 Uhr
  • Ich bin dafuer, zunaechst nur einmal die Art & Weise eines BGE durch eine Enquettekommission entwickeln zu lassen, um im Anschluss daran die Vorschlaege in Gesetze zu ueberfuehren. Die hier angesprochenen Themen (ungerechte Vermoegensverteilung, ungerechtes HartzIV usw.) sind m.E. alles Sachverhalte, die nicht nur durch ein BGE "geheilt" werden koennten. Das geht viel einfacher auch ohne BGE. Ich bin sicher, dass viele Menschen heute nichts mit der vielen, durch ein BGE entstehenden, wertvollen Lebenszeit anfangen werden koennen. Denn, dass koennen sie heute auch schon nicht (mehr). Wir "fuellen" unsere kostbare Lebenszeit am liebsten naemlich mit schaedlichem Konsum, siehe Verschmutzung des Wassers, der Luft, unserer Boeden durch Verkehr, uebermaessige Herstellung von "billigen" Produkte usw. Ich gehe sogar so weit, dass ich von einem Vermoegen, dass zu 90 Prozent aus der Ausbeutung von Ressourcen & Menschen entstanden ist, die nicht in der BRD leben, ich nichts erhalten moechte.

    Tina W
    20.02.2017 08:14 Uhr
  • Das BGE ist auch eine einmalige Chance. Welch ein Kreativmotor für Innovation und Ideenvielfallt wäre bei uns möglich, wenn viele von uns nicht mehr nur arbeiten müssten, um zu leben. Man denke nur, wie viel mehr ehrenamtlich in der Bildung möglich wäre. Etliche schlecht bezahlte Arbeitsstunden, die nur die Kassen von Investoren und und Managern füllen, verlören ihre Notwendigkeit bei den wirklichen Machern und Kreativen dieser Gesellschaft. Weniger Ausbeutung, mehr gesellschaftliche Selbstbestimmung.

    Holger
    19.02.2017 14:45 Uhr
  • @ Uwe KW: Hier ist es doch gar nicht so wichtig, wie Geld entsteht. Nachgedacht habe ich bereits. Geld ist genug da, nur ungleich verteilt. Das ließe sich mit dem Grundeinkommen und einem entsprechenden Gesetz zur Enteignung der reichsten Menschen Deutschlands ändern.

    Samuel Albert
    19.02.2017 05:47 Uhr
  • Sie wissen, das es mehrere Modelle bzw Gruppen gibt, die alle gemeinsam den Begriff "Grundeinkommen" benutzen ohne damit das selbe oder auch nur das gleiche zu meinen?

    Götz Werner, die Linke, die Initiative Grundeinkommen, die FDP, die Piratenpartei und jetzt auch sie? www.ebi-grundeinkommen.de/europaische-burgerinitiative/ buergerinitiative-grundeinkommen.de/ https://www.grundeinkommen.de/

    hier ein sehr fundiert dargelegtes und berechnetes Modell: Sozialstaat 3.0 http://computerdemokratie.de/2016/11/12/sozialstaat-3-0-versionsstand-1-5/

    Die Idee des Grundeinkommens ist smart & notwendig. Um über BGE sinnvoll zu reden, sollte jeder an dem Gespräch beteiligte Mensch mehr drauf haben als nur ein paar romantische Träume vom sorgenfreien Leben. Wenn man von der Finanzierung eines BGE spricht sollte man zum Beispiel wissen wie Geld entsteht. siehe => https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Service/Glossar/_functions/glossar.html?lv2=32032&lv3=62224#62224

    und dann nachdenken...

    17.02.2017 22:59 Uhr
  • Ich habe bei meiner Priorität Soziale Gerechtigkeit das BGE an erste Stelle gesetzt, allerdings in Höhe von 1.100 Euro für Erwachsene ab 17 Jahren(aktuelle Armutsgrenze in Deutschland). Kinder und Jugendliche die Hälfte. Das würde die Armut mit einem Schlag erledigen und sämtliche Sozialprogramme in einem zusammenfassen. Insgesamt hängt die Attraktivität der BürgerkandidatInnen vom jeweiligen Wahlprogramm ab. Da sollten wir uns untereinander austauschen. Im Profil wird gefragt, was sind prioritäre Politikfelder und was wollen wir umbedingt umsetzen. Wir sollten diese Angaben unter uns austauschen und sehen, welche Übereinstimmungen es unter uns gibt und wie wir uns gegenüber den BT-Parteien unterscheiden.

    18.02.2017 04:39 Uhr
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